Fleckvieh Austria Magazin 1/12

Kein Irrtum, kein Schreibfehler - "Züchter des Jahres" ist erneut Familie Ratzberger aus St. Peter in der Au in Niederösterreich! Nach 2010 sicherten sich Gertraud und Johann mit den Kindern Anna, Mathias und Johannes auch 2011 wieder diesen begehrten Titel. Die AGÖF gratuliert zur Auszeichnung recht herzlich.

Der Schweizer Stier REDAD, Jahrgang 1973, führte über seinen Vater JAMES RED 50 Prozent RH-Blut und hatte mit DIAMANT einen als Typvererber bekannten Simmentalerstier als Muttervater. REDAD ist nach HAXL der wichtigste Vererber der aktiven Fleckviehpopulation.

Durch die Möglichkeiten der genomischen Selektion werden die Zuchtprogramme weltweit umstrukturiert. Auch bei Fleckvieh ist die Adaptierung und Optimierung des Zuchtprogrammes derzeit ein Hauptthema. Über den aktuellen Stand der Umsetzung des Zuchtprogrammes und das Projekt „OptiGene“ informiert dieser Artikel.

Tiergerechte Stallungen sind die Grundlage für gesunde und leistungsfähige Tiere. Die rechtliche Basis dazu liefert das seit 2005 gültige bundeseinheitliche Tierschutzgesetz. Mit 1. Jänner 2012 ist die erste darin festgelegte Übergangsfrist ausgelaufen. Dieser Beitrag soll als Hilfestellung dienen, um den Überblick über die wichtigsten betroffenen Punkte zu bewahren.

Annemarie und Hubert Rettensteiner führen einen Fleckviehzuchtbetrieb in Flachau im Salzburger Land, den sie laufend weiterentwickelt haben. Durch Schaffung einer Einkom-menskombination aus Milchproduktion, Zucht, Wald und Tourismus haben sie den Betrieb für die Zukunft gerüstet und sehen ihr gelassen entgegen.

Der Betrieb Günzinger befindet sich im oberösterreichischen St. Georgen bei Obernberg am Inn zwischen der Therme Geinberg und dem Stift Reichersberg. In diesem fruchtbaren Abschnitt des Innviertels wird schon seit über 2000 Jahren Ackerbau und Viehzucht betrieben.
