Fleckvieh Austria Magazin 2/12

Die Linie ZANDER - ZEUS ist in der österreichischen Fleckviehpopulation nur sehr schwach verbreitet. Es gab immer wieder Stiere aus dieser Linie, die bei den Züchtern hoch im Kurs standen. Heute beruhen die Hoffnungen für die Fortführung dieser Linie vor allem auf den Nachkommen von ZAHNER.

Die Weide ist für Jungvieh eine optimale Vorbereitung für die spätere Milchproduktion. Die Weidehaltung stärkt den Bewegungsapparat und macht die Tiere widerstandskräftiger. Eine gute Entwicklung auf der Weide erfordert aber ein optimales Weidemanagement.

Immer mehr Landwirte klagen über zu glatte Flächen im Stall. Plane Flächen und Spaltenböden in Ställen werden mit der Zeit durch Ablagerungen von Urinstein, Kalk und mechanischem Abrieb, wie z. B. durch Schieber verursacht, sehr rutschig. Man erkennt schon am Verhalten der Tiere, ob Handlungsbedarf besteht.

Die LFS Pyhra war am 23. Februar wieder einmal Tagungsort der österreichischen Nachzuchtbewerter. Und es war, wie schon so oft, eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit einer äußerst ambitionierten Aufgabenstellung: die österreichischen Zuchtbewerter wurden in das neue Nachzuchtbewertungssystem "FleckScore" eingeführt.

Das Ehepaar Elfriede und Norbert Gahleitner bewirtschaftet einen Fleckviehzuchtbetrieb in der Gemeinde Altenfelden im oberen Mühlviertel, Bezirk Rohrbach. Der Hof der Familie Gahleitner, der ca. 40 km nordöstlich von Linz liegt, ist die Geburtsstätte des Stieres WESTERN, der bekannt ist für seine ausgezeichnete Fundamentvererbung.

Auch wenn die letzte Milchkuh den Betrieb von Familie Weidner vor einigen Jahren verlassen hat, sind die Betriebsführer leidenschaftliche Rinderzüchter geblieben. Klar war von Anfang an, dass man den eingesessenen Rassen treu bleibt - so werden heute Fleckvieh-Fleisch und Murbodner am Nebenerwerbsbetrieb gezüchtet.
