Genomische Zuchtwertschätzung

GS MG (Manitoba x Regio)
Mit der genomischen Zuchtwertschätzung können bereits Jungstiere breit eingesetzt werden. Im Bild GS MG

Beim Fleckvieh wurde mit der August-ZWS 2011 die genomische Zuchtwertschätzung in die Routine übergeführt. Das bedeutet, dass generell alle genomisch optimierten Zuchtwerte offiziell sind und über die Zuchtwertdatenbank abgerufen werden können. Es werden nur solche Stier-Zuchtwerte veröffentlicht, die sich bereits im Besitz einer Besamungsstation befinden (also keine Kandidaten).

Sind genomische Zuchtwerte vorhanden, werden sie auch automatisch auf Stammscheinen oder in Versteigerungskatalogen angedruckt. 

 

 

zu den Toplisten der nachkommengeprüften Stiere und der genomischen Jungstiere

Wie sind genomische Zuchtwerte gekennzeichnet?

In der Regel werden goZWe mit einem ‚g‘ gekennzeichnet, in der Zuchtwert-Datenbank der ZAR/ZuchtData erfolgt das beim GZW mit gGZW. Außerdem werden Stiere mit einer GZW-Sicherheit von mind. 75 %, mit Töchtern in der Milch-ZWS in mind. 10 Herden und 20 beschriebenen Töchtern in der Exterieur-ZWS als ‚Nachkommen-geprüft‘ gekennzeichnet. Grundsätzlich gibt es nun die Kennzeichnung g (genomisch) und N (NK-geprüft). In der Zuchtwertdatenbank besteht die Möglichkeit die entsprechenden g-N-Kombinationen zu selektieren.

Zu beachten ist, dass für Kreuzungstiere (ab 50 % Fremdgenanteil) grundsätzlich keine genomischen Zuchtwerte geschätzt werden.

Weitere Infos zur Genomischen Zuchtwertschätzung

Genaue Informationen zur genomischen ZWS können Sie den ausführlichen Seminarunterlagen entnehmen oder den bisherigen Beiträgen auf unserer Webseite.

Warum wird bei manchem Tier kein genomischer Zuchtwert berechnet?

Wie häufig ist mit Änderungen bei Zuchtwerten von Kandidaten zu rechnen?

Infos zur Probennahme bei Zwillingen

Lesen Sie, wie Sie grundsätzlich vorgehen müssen, um zu einem genomischen Zuchtwert für Ihr Tier zu kommen, was die Bestimmung kostet und von wem Sie das Ergebnis erhalten. 




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