Fleckvieh informiert

Bei der Vergabe der Namen von Fleckvieh-Herdebuchstieren einigten sich Deutschland und Österreich auf eine neue Regelung. Betroffen von dieser Neuerung sind die Linien HOREX, PRÄFEKT und vor allem REDAD. Ziel ist es, dass die Stiere rein durch den Anfangsbuchstaben ihres Namens klar einer Linie oder Unterlinie zugeordnet werden können.

Schon mehr als die Hälfte der österreichischen Kontrollbetriebe nimmt am Projekt GESUNDheitsmonitoring.RIND teil, Tendenz steigend. Ab der Dezember-Zuchtwertschätzung sollen nun die Gesundheitszuchtwerte offiziell werden und damit auf Stammscheinen, etc. angedruckt werden.

Anlässlich ihres 100-jährigen Bestandsjubiläums veranstaltete die kroatische Züchtervereinigung Durđevac, nahe der ungarischen Grenze, eine Fleckviehschau mit etwa 50 Tieren. Zur Gesamtsiegerin wurde eine sehr harmonische GS MALHAX-Tochter gekürt, die aus einem österreichischen Zuchtbetrieb stammt.

Das Besamungsunternehmen GENOSTAR bietet erstmals geschlechtssortierte Samen von genetisch hochinteressanten Fleckviehvererbern an. Die Möglichkeit, von bewährten Topvererbern der Fleckviehzucht mit einer Sicherheit von 90 % Kuhkälber zu bekommen, ist eine bisher noch nicht da gewesene Option.

„SIPSA“, die mit Abstand größte einschlägige Messe Algeriens öffnete von 17. bis 20. Mai 2010 ihre Pforten und Österreich war mit einem Messestand dabei, der von vielen als der attraktivste überhaupt bezeichnet wurde. Der Besucherandrang am Gemeinschaftsstand (Rinderzucht, Firma Pöttinger) war enorm, zeitweise wurde an 4 Positionen diskutiert und gedolmetscht.

GS WILHELM debütierte bei der April-Zuchtwertschätzung 2010 mit einem beeindruckenden GZW von 134. Damit ist GS WILHELM der höchst rangierte WEINOLD–Sohn in der internationalen Topliste. Im Folgenden erfahren Sie mehr über seine Abstammung und welche Kühe sich für eine Anpaarung mit GS WILHELM besonders empfehlen.

