Abschiedsfest für Richard Pichler

Der langjährige, erfolgreiche und international geschätzte AGÖF Geschäftsführer Richard Pichler wurde im Zuge einer AGÖF –Vollversammlung in St. Veit an der Glan bei einem feierlichen Abendempfang gewürdigt. Richard Pichler hat zuvor in Kärnten sein Amt des Geschäftsführers an den Niederösterreicher Johann Tanzler übergeben und wird sich im ersten Halbjahr 2008 in den Ruhestand begeben.

Das vom Kärntner Rinderzuchtverband unter Obmann Rudolf Kulterer und Geschäftsführer  Ernst Lagger abgewickelte AGÖF Treffen fand in St. Veit im bekannten Hotel Ernst Fuchs Palast statt. Auf die vormittägliche Vollversammlung folgte eine nachmittägliche Fachtagung mit Schwerpunkt Fleckviehzucht in Europa. Abends begab sich die große Züchterrunde auf Einladung des Kärntner Rinderzuchtverbandes ins ehemalige St. Veiter Bürgerspital, wo der Abendempfang für Richard Pichler gegeben wurde.

Gäste aus 10 Nationen

Unter den zahlreichen, der österreichischen Fleckviehzucht und Richard Pichler nahestehenden Gästen waren Delegationen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Tschechien, den Niederlanden, der Schweiz, der Slowakei, Sloweniens und Ungarns. Auch von den heimischen Fleckviehzuchtverbänden waren Obmänner und Geschäftsführer angereist, um mit dem aus dem Amt scheidenden Pichler zu feiern und ihm gebührenden Dank auszusprechen.

Ehrenring für Richard Pichler

Der erste abendliche Redner war AGÖF Obmann Willi Rechberger. Er würdigte die Arbeit des scheidenden Geschäftsführers mit der Verleihung des Ehrenringes der AGÖF, der exklusivsten Auszeichnung der österreichischen Fleckviehzüchter und dankte für den stets unermüdlichen Einsatz Pichlers im In- und Ausland. Von Seiten der Landwirtschaftskammer Österreich dankte deren Vizepräsident und Kärntner Präsident Walfried Wutscher Richard Pichler für sein Lebenswerk. Für die Kammer Niederösterreich, deren Angestellter Pichler war, sprach Vizepräsidentin Theresia Maier den Dank aus. Der Generalsekretär der Vereinigung der europäischen Fleckviehzüchter Georg Röhrmoser ging in seiner Rede ebenso wie ZAR Obmann Anton Wagner auf den unermüdlichen Einsatz des Fleckviehbotschafters Pichler ein. Selbst bei Schnee und Regen oder anderen widrigen Umständen ließ sich Pichler nicht von Dienstreisen nach Osteuropa abbringen, war aus den Ansprachen in Erfahrung zu bringen.

Autor: Ing. Konrad Liebchen

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