Christian Straif - Preisrichter in Kolumbien

Eine große Aufgabe hatte der Geschäftsführer des Rinderzuchtverbandes Tirol Ing. Christian Straif kürzlich in der Hauptstadt Kolumbiens, Bogota, zu absolvieren. Als Preisrichter für die Rasse Fleckvieh richtete er auf einer der größten Rinderschauen Südamerikas rund 250 Rinder vor tausenden von Besuchern aus allen Teilen dieses Kontinents, aber auch aus Nordamerika und Europa.

Der 28-jährige Christian Straif aus Tirol hat in seiner noch jungen beruflichen Laufbahn schon einiges erreicht. Mit seinen Eltern betreibt er zuhause in Kössen an der deutschen Grenze  einen Fleckviehzuchtbetrieb mit 10 Milchkühen. Seit dem offiziellen Start der Bioproduktion arbeitet der Betrieb in der biologischen Milchproduktion ohne Silageverfütterung. Die Kühe werden den gesamten Sommer auf den arroundierten Heimflächen geweidet, wobei hier ein sehr intensives System mit der sogenannten Kurzrasenweide gefahren wird. Seine fachliche Ausbildung genoss Straif an der HBLA Ursprung. Vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Rinderzuchtverbandes war er drei Jahre lang Leistungsinspektor des Landeskontrollverbandes und zwei Jahre Geschäftsführer des Tiroler Norikerpferde-Zuchtverbandes.

Mit 23 jüngster Geschäftsführer
2005 wurde er mit 23 Jahren der jüngste Geschäftsführer eines Rinderzuchtverbandes in Österreich. Seit fünf Jahren leitet er den Rinderzuchtverband Tirol erfolgreich. Höhepunkt war zweifelsfrei die Fusion 2007 der drei Verbände von Fleckvieh, Holstein und Fleischrinder zum Rinderzuchtverband Tirol. Aber auch die Umstellung auf eintägige Versteigerungen, strategische Entscheidungen im Zuchtprogramm mit Mitgliedschaft im größten Fleckviehbesamungsverbund Europas, Steigerung der Vermarktungsmengen in Rotholz um über 20 % und ab heuer der Startschuss für die Neugestaltung des Vermarktungszentrums Rotholz zeigen seine Handschrift. (Auszug aus dem Artikel „Christian Straif - Preisrichter in Kolumbien")

Autor: Ing. Christian Moser, RZV Tirol

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