FIH: Fleckviehausstellung Braunau, 14. März
Zuchtfortschritt sichtbar. - Die Bezirksausstellung in Braunau ist seit 10 Jahren fixer Bestandteil des Uttendorfer Josefimarktes. 40 Kühe und 10 Kalbinnen der JungzüchterInnen wurden dem interessierten Publikum präsentiert. Gezeigt wurden ausnahmslos Fleckviehkühe im Doppelnutzungstyp mit sehr guten Fundamenten.
Gesamtsiegerin bei den Erstlingskühen wurde eine mittelrahmige ROMSEL-Tochter vom Betrieb Hofbauer Manfred, St. Radegund. Seine Kuh KANTA beeindruckte die Preisrichterin, Maria Wimmer, Obfrau des Jungzüchtervereins im benachbarten Mühldorf, Bayern, vor allem durch das breit angesetzte, lebhafte Euter. Über Gruppensiege bei den Jungkühen durften sich der Betrieb Lengauer, Höhnhart, mit seiner HERBERT-Tochter BABE und der Betrieb Kobler, Munderfing, mit seiner MALVIN-Tochter LENA freuen. Gerade die Jungkühe konnten in der Euterqualität deutlich zulegen. Sehr fundament- und typstarke Kühe hatte Frau Wimmer bei den Kuhgruppen mit abgeschlossenen Laktationen zu reihen. In ihrer Argumentation betonte die Preisrichterin wiederholt, dass bei Fleckvieh auf die Doppelnutzungseigenschaften entsprechend geachtet werden muss. Als Gesamtsiegerin setzte sich die sehr leistungsstarke STRELLER-Tochter TATRA vom Betrieb Sigl, St. Radegund gegenüber den Gruppensiegerinnen, der ROMEL-Tochter BABSI vom Betrieb Lengauer, Höhnhart und der WEINOLD-Tochter EVELINE vom Betrieb Neubauer, Tarsdorf durch.
Im Vergleich zu früher ist das Leistungsniveau, aber auch die Euterqualität deutlich gestiegen.
Autor: Dr. Josef Miesenberger, FIH

