Goldrichtig – der Einsatz dänischer Genetik

Neun steirische Fleckvieh-Fleischzüchter machten sich auf den Weg nach Dänemark, um dort einerseits die dänische Fleckvieh-Fleisch-Genetik zu studieren und um andererseits erfreut festzustellen, dass auch die Dänen gerne auf österreichische Genetik zurückgreifen.

Nachdem die Exkursion letztes Jahr nach Deutschland so großen Anklang gefunden hat, haben die steirischen FVF-Züchter beschlossen, die Züchterreise als fixen Termin in den Veranstaltungskalender aufzunehmen. Da kam die Einladung von Jens Jermiin Nielsen, Präsident des dänischen Simmentalverbandes, gerade recht.
 
Neun Teilnehmer absolvierten ein sehr ambiti- oniertes Programm. In vier Tagen wurden sieben Betriebe besucht, die Fleischleistungs- prüfanstalt besichtigt und auch außerfachliche Programmpunkte standen auf der Liste. Die größte Landwirtschaftsmesse Nordeuropas die so genannte „Landsskuet“ ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen, zumal mit mehr als 2.400 ausgestellten Tieren (darunter etwa 100 Simmental) diesmal sozusagen ein „Teilnehmerrekord“ aufgestellt wurde.

Großrahmig und fleischbetont
Die meisten der besuchten Betriebe werden, wie die meisten der dänischen Fleischrinder- zuchtbetriebe, im Nebenerwerb geführt. Beein- druckend war das Niveau der Zuchttiere, wir sahen fast ausschließlich großrahmige, fleischbetonte Kühe. Das Ziel sind Kühe mit 150 cm Kreuzhöhe und 900 kg. Weiters wollen die Züchter in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf die Bemuskelung legen.
(Auszug aus dem Artikel „Goldrichtig – der Einsatz dänischer Genetik", der gesamte Artikel ist in Ausgabe 4/09 enthalten).

Autor: Anna Koiner für die steirischen FVF-Züchter

Auf Facebook teilen