Rinderzüchter bestätigen ZAR-Vorstand
Im Rahmen der ZAR-Generalversammlung am 14. April in Kleßheim bei Salzburg bestätigten die Mitglieder einstimmig den seit 2005 amtierenden Obmann Ök.-Rat Anton Wagner, seinen Stellvertreter, AGÖF-Obmann Ök.-Rat Willibald Rechberger, sowie den gesamten bisherigen Vorstand der ZAR, der aus insgesamt 7 Personen besteht.
Vier Personen wurden als Vertreter der Zuchtverbände im Vorstand bestätigt, das sind Ök.-Rat Willibald Rechberger (Obmann FLECKVIEH AUSTRIA), Johann Hosner (Obmann Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel, FIH), Hermann Gruber (Obmann HOLSTEIN AUSTRIA) und Ök.-Rat Anton Wagner. Weiters im Vorstand bestätigt wurden DI Rudolf Hußl (Tierzuchtdirektor Tirol) als Vertreter der Besamungsstationen, Josef Mair (Obmann Verband für Qualitätssicherung und Leistungsprüfung in Oberösterreich, LfL) als Vertreter der Landeskontrollverbände und DI Erwin Brunner (Tierzuchtdirektor Kärnten) als Vertreter der Landwirtschaftskammern.
Mit der einstimmigen Wahl bestätigten die Züchter eindrucksvoll die bisherige Arbeit des Vorstandes und setzen in weiterer Folge auf Kontinuität in dieser schwierigen Zeit. Die Zusammenarbeit über Landes- und Verbandsgrenzen hinaus ist ein Gebot der Stunde, darf aber nicht dazu führen, die ZAR, 1954 gegründet und für mehr als 26.000 Rinderzuchtbetriebe Koordinationsstelle und Plattform zur Vertretung der Interessen, finanziell auszuhungern. Die Herdebuchführung, Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung, Bildungsmaßnahmen und die regelmäßige Teilnahme auf In- und ausländischen Messen sowie die Bereitstellung von Publikationen und Informationen für die Mitglieder sind auch in Zukunft unverzichtbare Schwerpunkte der ZAR-Arbeit.
Obmann Anton Wagner: „Die Fortführung von Förderprogrammen in der Rinderzucht ist trotz der angespannten Haushaltssituation des Bundes und der Länder absolut notwendig, vor allem die finanzielle Absicherung der Landeskontrollverbände, damit die Qualität, Leistungsfähigkeit und Tiergesundheit von 380.000 Kontrollkühen weiterhin gewährleistet werden kann. Nur eine gemeinsame Dachorganisation sichert außerdem den bäuerlichen Betrieben die leistbare Teilnahme am wissenschaftlichen Fortschritt.“
Die ZAR hat schon bisher alle Synergien genützt, sich den Sparappellen nicht verschlossen und seit 1996 real etwa 62 Prozent Fördergelder eingespart. Die weitere Kürzung der finanziellen Zuwendungen von rund 4,5 Millionen Euro im Jahre 2010 wäre nicht mehr verkraftbar. Darüber bestand in der Generalversammlung Einigkeit.
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Autor: DI Lukas Kalcher, ZAR
