Schlachtrindermarkt - 21. Kalenderwoche 2012

Ö: Rückläufiges Angebot trifft auf unveränderte Nachfrage; EU: Jungstierpreise bleiben meist stabil

Am europäischen Schlachtrindermarkt ist die Situation bei Jungstieren EU-weit uneinheitlich. Durch verstärkte Lieferungen von Lebend-Schlachtstieren in die Türkei aus einigen Ländern (Tschechien, Frankreich) tendieren die Preise von leicht steigend bis etwas rückläufig, in den meisten Regionen bleiben sie jedoch stabil. Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot weiterhin begrenzt, die Notierungen sind fest.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren laut Rinderbörse rückläufig, die Nachfrage bleibt stabil. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die Angebots- und Nachfragesituation gegenüber den Vorwochen unverändert. Die Preise bleiben in allen Kategorien gleich. Bei Schlachtkälbern präsentiert sich das Angebot regional unterschiedlich, die Nachfrage wird saisonüblich als stabil bezeichnet, die Notierungen bleiben ebenfalls unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse erwartet in dieser Woche für Stiere der Handelsklasse R2/3 Erlöse zwischen EUR 3,48 und 3,68 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) dürften EUR 3,08 bis 3,28 gezahlt werden. Leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) dürften für EUR 2,82 bis 3,06 den Besitzer wechseln. Für Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) werden sich die Erlöse zwischen EUR 2,98 und 3,19 bewegen. Schlachtkälber (R2/3) notieren zwischen EUR 4,98 und 5,30. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen EUR 5,63 und 5,80 je kg aus. Bio-Jungrinder über 200 kg werden um EUR 3,90 bis 4,20 gehandelt.

aus AIZ Nr. 13002



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