Schlachtrindermarkt - 22. Kalenderwoche 2012
Ö: Preise für Stiere und Ochsen stabil; EU: Geringe Nachfrage bei Jungstieren
Der Jungstiermarkt ist derzeit EU-weit geprägt von einer verhaltenen Nachfrage. Die Preise sind stabil bis leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das Angebot in der Union knapp und die Nachfrage rege. Die Erlöse sind stabil oder legen nochmals etwas zu. In Österreich ist laut Rinderbörse die angebotene Menge an Jungstieren stabil, die Nachfrage ist sowohl am Inlandsmarkt als auch in der Exportvermarktung ruhig. Die Preise für Stiere und Ochsen sind fest. Bei weiblichen Schlachtrindern ist die Menge abermals etwas geringer, der Bedarf übersteigt das Angebot. Die Notierungen steigen leicht an. Bei Schlachtkälbern präsentiert sich das Angebot saisonüblich leicht rückläufig; die Nachfrage ist ruhig, die Preise bleiben unverändert.
Für Stiere der Handelsklasse R2/3 erwartet die Österreichische Rinderbörse in dieser Woche Preise zwischen EUR 3,48 und 3,68 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) dürften EUR 3,13 bis 3,33 gezahlt werden. Leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) werden voraussichtlich für EUR 2,87 bis 3,11 abgesetzt. Für Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) dürften sich die Erlöse zwischen EUR 3,03 und 3,24 bewegen. Schlachtkälber (R2/3) notieren zwischen EUR 4,98 und 5,30. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen EUR 5,63 und 5,80 je kg aus. Bei Bio-Jungrindern über 200 kg beträgt die Preisspanne EUR 3,90 bis 4,20
aus AIZ Nr. 13006
