Schlachtrindermarkt - 32. Kalenderwoche 2012

Ö: Preise für Jungstiere und Schlachtkälber ziehen an; EU: knappes Angebot

Nach wie vor bleibt das Schlachtrinderangebot in der EU sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Tieren knapp. Dies führt wiederum bei männlichen Schlachtrindern zu Preisverbesserungen, während die Notierungen bei weiblichen Rindern stabil sind. In Österreich ist das Angebot laut Rinderbörse bei den Jungstieren weiter rückläufig, die Nachfrage ist lebhaft, die Preise ziehen leicht an. Bei Schlachtkühen befindet sich die angebotene Menge auf niedrigem Niveau und trifft auf eine lebhafte Nachfrage; die Notierungen sind stabil. Auch Schlachtkälber werden in geringerem Umfang angeboten, sie werden aber gut nachgefragt, weshalb die Preise hier nach oben tendieren.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche für Stiere der Handelsklasse R2/3 mit Erlösen zwischen EUR 3,63 und 3,83 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) werden EUR 3,21 bis 3,41 erwartet. Für leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) dürften sich die Preise zwischen EUR 2,94 und 3,18 bewegen. Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) werden für EUR 3,10 bis 3,31 den Besitzer wechseln. Schlachtkälber (R2/3) notieren im Bereich EUR 5,18 bis 5,50. Bei Bio-Schlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen EUR 6,03 und 6,20 je kg aus. Bio-Jungrinder über 200 kg werden um EUR 4,05 bis 4,35 gehandelt.

aus AIZ Nr. 13055



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