Schlachtrindermarkt - 4. Kalenderwoche 2012
Ö: Menge in allen Kategorien leicht rückläufig; EU: Schlachtrinder- Angebot derzeit knapp
Das Rinderangebot fällt derzeit EU-weit knapp aus, vor allem Schlachtkühe sind in allen Ländern gesucht. Auch bei Jungstieren ist die angebotene Menge knapp, dieser steht jedoch laut Fleischwirtschaft eine ruhige Frischfleischnachfrage gegenüber. Bei weiblichen Schlachtrindern ziehen die Notierungen generell an. Bei Jungstieren werden die Preise als stabil beschrieben, in einigen Ländern wie Dänemark, Spanien, teilweise auch Deutschland tendieren sie leicht nach oben.
In Österreich ist das Schlachtrinderangebot in allen Kategorien leicht rückläufig. Bei Jungstieren sind Angebot und Nachfrage insgesamt ausgeglichen, die Preise sind (auch für Ochsen) in der laufenden Woche stabil, meldet die Rinderbörse. Bei weiblichen Schlachtrindern übersteigt die Nachfrage das knappe Angebot. Die Notierungen ziehen sowohl bei Kalbinnen als auch bei Kühen an. Besonders knapp sind derzeit Bioschlachtkühe, eine leichte Verbesserung der Biozuschläge ist hier zu erwarten. Ausgeglichen sind Menge und Bedarf bei Schlachtkälbern, die Preise sind fest.
Die Österreichische Rinderbörse erwartet in dieser Woche für Stiere der Handelsklasse R2/3 EUR 3,59 bis 3,79 netto je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen (R2/3) dürften EUR 2,98 bis 3,18 gezahlt werden. Leichtere Schlachtkühe (R2/3, zwischen 340 und 370 kg) werden voraussichtlich für EUR 2,60 bis 2,84 abgegeben. Für Kühe über 400 kg (Handelsklasse U2/3) bewegen sich die Erlöse zwischen EUR 2,76 und 2,97. Schlachtkälber (R2/3) notieren zwischen EUR 5,28 und 5,40. Bei Bioschlachtkälbern (R2/3) geht die Rinderbörse von Erlösen zwischen EUR 5,93 und 6,10 je kg aus.
aus AIZ Nr. 12921
