Steiermarkschau 2010 am 13. März
Zum siebenten Mal fand am 13. März die bestens besuchte Zuchtprogramm- und Nachzuchtschau der Rinderzucht Steiermark und GENOSTAR in der Greinbachhalle statt. Zur Gesamtsiegerin jung wurde die ZAHNER–Tochter PARIS, zur Gesamtsiegerin der Mehrkalbskühe die REGIO–Tochter WAIXLA gekürt.
Eine vollbesetzte Halle und Publikum aus allen Teilen Österreichs und auch aus dem Ausland zeugten vom großen Interesse, das herrscht: man wollte und konnte sich über Kühe und Kuhfamilien informieren, die im Zuchtprogramm Verwendung finden - und die Nachzuchtgruppen von aktuellen Teststieren gaben Auskunft über die jüngste Genetik.
45 ausgestellte Fleckviehkühe wurden in acht Gruppen vom Geschäftsführer des Rinderzuchtverbandes Salzburg, Ing. Bruno Deutinger, zügig und gut nachvollziehbar gerichtet. Aus den Gruppen- und Gruppenreservesiegerinnen wurden schlussendlich zwei Gesamtsieger gewählt: Miss Styria Fleckvieh jung und Miss Styria Fleckvieh der Mehrkalbskühe. Bei den Jungkühen kamen die RAINER-Tochter SABRINA vom Betrieb Schöggl, Langenwang, die VANSTEIN-Tochter AIDA vom Betrieb Aigner, Turnau und die ZAHNER-Tochter PARIS vom Betrieb Moitzi, Obdach, - drei perfekte Jungkühe - in die engere Auswahl. Aufgrund ihrer besonderen Ausstrahlung und weil der Preisrichter ihr am meisten Zukunftspotential zutraute, setzte er die ZAHNER-Tochter an die Spitze der Jungkühe.
Bei den Mehrkalbskühen entschied er sich zwischen der noch jugendlich wirkenden Viertkalbskuh MELLI (V: Romel) vom Betrieb Schöggl, Langenwang, der mit einem drüsigen Euter ausgestatteten Fünftkalbskuh WONNE (V: Heron) vom Betrieb Lendl, Floing, der feingliedrigen WEINOLD-Tochter BLUE BELL vom Betrieb Mayer, Bretstein, und der letztendlichen Gesamtsiegerin der Mehrkalbskühe, REGIO-Tochter WAIXLA vom Betrieb Luckner, Kraubath. Preisrichter Deutinger sah in WAIXLA den perfekt ausgebildeten Doppelnutzungstyp und lobte ihr fehlerfreies Fundament und ihre Ausgeglichenheit in allen Merkmalen. Familie Luckner erhielt für die Gesamtsiegerin WAIXLA die AGÖF-Siegerglocke.
Nachzuchtgruppen
Das Besamungsunternehmen GENOSTAR konnte den Züchtern gleich fünf Nachzuchtgruppen von hoffnungsvollen jungen Fleckviehvererbern vorstellen. Gezeigt wurden Töchter der Stiere GS EGON *TA, GS WOSSI, GS WILHELM, WEINBERG und HERNANDES Pp, dem ersten in Österreich eingesetzten mischerbig hornlosen Doppelnutzungsstier. GS EGON (Engadin x Hodach) führt mit ENDO derzeit die Topliste der ENGADIN-Söhne an.GS WOSSI (Waterberg x Malhax) stammt aus der leistungsstarken und extrem vitalen Ausstellungskuh OSSI und lässt typstarke Kühe erwarten. GS WILHELM (Weinold x Hippo) kommt aus der Kuhfamilie der Spitzenvererber HULOCK und RAUB und überzeugte mit einem einheitliche Typ und Spitzenexterieur. WEINBERG (Waterberg x Hippo) zeigte einheitliches Exterieur mit einer ausgeglichenen Töchtergruppe und zählt aufgrund seiner ersten Zuchtwerte zu den TOP 10 der WATERBERG-Söhne. HERNANDES Pp (Hippo x Morror) ist der erste mischerbig hornlose Doppelnutzungsstier, von dem in Österreich eine Nachzucht gezeigt wurde. Die HERNANDES-Töchter überraschten mit Euterqualität und Leistungswillen.
