Stierporträt: GS WILHELM - höchster Neueinsteiger

GS WILHELM debütierte bei der April-Zuchtwertschätzung 2010 mit einem beeindruckenden GZW von 134. Damit ist GS WILHELM der höchst rangierte WEINOLD–Sohn in der internationalen Topliste. Im Folgenden erfahren Sie mehr über seine Abstammung und welche Kühe sich für eine Anpaarung mit GS WILHELM besonders empfehlen.

Für GS WILHELM spricht nicht nur seine Allroundvererbung und Aktualität, sondern auch die Kuhfamilie, aus der er stammt. Seine Mutter FORTUNA wurde bei einer bayerischen Eliteversteigerung als Jungrind von den steirischen Spitzenzüchtern Brunnhofer, Derler und Rechberger erworben. Neben der interessanten Blutlinienführung Hippo x Morror x Horb x Renner spricht vor allem die Ur-Großmutter von GS WILHELM für die Vererbungsqualitäten dieser Kuhfamilie vom Betrieb Schmausser. Aus dieser enorm leistungsbereiten und exterieurstarken Kuh stammten die beiden in der Gezielten Paarung eingesetzten Vererber HULOCK (Hucki) und RAUB (Raubling). Natürlich setzte man große Erwartungen in Fortuna und deshalb wurde sie bereits frühzeitig als Jungrind über Embryotransfer genutzt. Dass sich dieser Schritt als richtig erwiesen hat wird nun mit GS WILHELM mehr als bestätigt.

Vererbung
GS WILHELM führt nach der aktuellen Zuchtwertschätzung auf Anhieb die Topliste der Weinold–Söhne an. Die GS WILHELM–Töchter zeigten auf der Nachzuchtpräsentationen im Zuge der steirischen Landesrinderschau ein sehr einheitliches Exterieur, ideal gewinkelte Hinterfüße sowie hoch sitzende, drüsige Euter. Ein positiver Vererbungstrend bei Eiweiß und Fett, ein hoher Fleischwert und durchwegs erwünschte Fitnesseigenschaften machen GS WILHELM zum kompletten Allroundvererber. GS WILHELM sollte vor allem auf rahmige und leistungsbereite Tiere mit schwächeren Inhaltsstoffen angepaart werden. GS WILHELM wird in Bayern und Österreich in Gezielter Paarung eingesetzt.

Autor: Ernst Grabner, GENOSTAR

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