Stierporträt: MYTHOS, ein MANDL-Sohn
Unter der Vielzahl von positiven MANDL-Söhnen kristallisierte sich MYTHOS nach der aktuellen Zuchtwertschätzung August 09 erfolgreich heraus. Der seit Generationen erfolgreich gezüchtete Kuhstamm, aus dem MYTHOS stammt, lässt das Vertrauen in diesen jungen Vererber steigern.
MYTHOS – „Wenn Mythen zu Fakten werden“
MYTHOS entstammt der sehr bekannten und erfolgreichen W-Kuhfamilie der zuchtbegeis- terten Familie Götz aus Deining (Zuchtverband Schwandorf). Erfolgreich deshalb, weil am lauf- enden Band positive Vererber aus jener Kuhfa- milie hervorgehen. Die bekanntesten Beispiele sind WEINOLD, WINOR, HORMOLL und aktuell die beiden MANDL-Söhne MANTUA und MYTHOS.
Mutter und Großmutter
Die direkten weiblichen Vorfahren von MYTHOS beeindrucken durch enorme Milchleistungen. So realisierte die Mutter von MYTHOS, eine WINZER-Tochter, die für die Familie Götz nicht für möglich gehaltene Durchschnittsleistung von 13.000 kg und die Großmutter von MYTHOS erreichte nach sieben Kalbungen die Grenze von 100.000 kg Lebensleistung.
Aus dem Embryotransfer, aus dem MYTHOS stammt, gibt es drei Vollschwestern am Betrieb, welche allesamt in der Milchleistung und im Exterieur entsprechen. Dass die Kombination mit dem NÖ-Genetik Urgestein MANDL und der W-Kuhfamilie funktioniert, wird auch am Beispiel MANTUA ersichtlich. MANTUA entstammt nämlich aus der Großmutter von MYTHOS, der REPORT-Tochter WARIANA.
Seine Töchter
MYTHOS selbst vererbt eine gut durchschnittliche Milchleistung von 2.401 – 3,80 – 3,23 in den ersten 100 Laktationstagen (Herdenniveau 7.020) bei allerdings schwächeren Fettprozenten und guter Eiweißvererbung. Interessant bei MYTHOS ist die ausgeglichene Vererbung in den Merkmalen Milchwert 117, Fleischwert 116 und Fitness 115 (Melkbarkeit 114, Kalbeverlauf 110). Durch diese ausgewogene Vererbung kann MYTHOS mit einem GZW von 130 überzeugen.
Für einen MANDL-Sohn vererbt MYTHOS ausgesprochen rahmige, lange und breite Töchter, welche sich auf korrekten Fundamenten bewegen. Die Euter fallen vor allem durch ihren Sitz und die ideale Strichenlänge und -platzierung positiv auf. Beim Einsatz von MYTHOS sollten die schwächere Milchfettvererbung und die Sprunggelenksausprägung, welche etwas voller bei den MYTHOS-Töchtern ausfällt, beachtet werden.


