Stierporträt: WILLENBERG
WILLENBERG ist der erste töchtergeprüfte WAL-Sohn, der für den breiten Einsatz und das Zuchtprogramm interessant ist. WILLENBERG wird seit der August-Zuchtwertschätzung als Teststiervater im Zuchtprogramm FLECKVIEH AUSTRIA eingesetzt.
Gezüchtet wurde WILLENBERG von Familie Kögl in Kirchseeon, Zuchtverband Mühldorf (Deutschland). Seine Mutter HILLARY, eine RANDY-Tochter, die schon auf zwei Schauen zu sehen war und in der siebten Laktation steht, präsentiert sich noch in bester Verfassung. Im Rahmen ist sie sehr breit und tiefrumpfig, weist ein trockenes Fundament auf und ein Euter, das über dem Sprunggelenk liegt mit bester Strichverteilung und -ausbildung. Ihre Mutter, eine REXON-Tochter, erbrachte in 11 Laktationen im Durchschnitt 8.050 kg Milch bei 4,88 % Fett und 3,79 % Eiweiß.
Die WILLENBERG-Töchter
Seine Töchter sind auffallend gleichmäßige Tiere, die bei guter Bemuskelung und straffen Verbindungen im mittleren Rahmen liegen. Auffallend ist die sehr gute Beckenlage der WILLENBERG-Töchter, die auf einen guten Abkalbeverlauf schließen lassen (KVLm 108). Die Fundamente (ZW 122) sind ideal gewinkelt, trocken ausgeprägt und mit einer straffen Fessel und einer hohen Klauentracht versehen und bilden das Paradestück in der Exterieurvererbung. Weiter fallen die Euter durch ihre Drüsigkeit und der perfekten Strichausbildung auf. Die Strichplatzierung kann als durchschnittlich betrachtet werden. WILLENBERG-Töchter zeigen nach Aussage der Landwirte zu Beginn der Laktation ein etwas auffälliges Melkverhalten, das sie aber im Verlauf der Laktation ablegen. Besonders eignet er sich zur Verbesserung von Fitness, Fundament und Typ bei sicherer Milchleistung und bester Persistenz.
Beachten sollte man die Melkbarkeit, die mit 99 leicht unter dem Durchschnitt liegt.
Zuchtwert-Datenblatt WILLENBERG
Autor: Johannes Wolf (CRV Deutschland)
