Zuchtprogramm: erfreuliche Ergebnisse für 2007
Die erfreulichen Ergebnisse aus Leistungsprüfung und Zuchtprogramm-Monitoring bestätigen die gute züchterische Arbeit bei Fleckvieh in den vergangenen Jahren. Wie keine andere Rasse in Österreich, konnte Fleckvieh in den letzten 10 Jahren die Lebensleistung steigern. 2007 konnte auch ein Anstieg der Nutzungsdauer verzeichnet werden.
Die Auswahl und der Einsatz der selektierten Teststiere, Teststiermütter, Teststierväter und Altstiere lassen weitere positive Entwicklungen erwarten.
Beim Zuchtprogramm besteht weiterhin Po- tential, vor allem bei der Gezielten Paarung der Teststiermütter mit Teststiervätern, die die Basis für den Erhalt der Linienvielfalt legt. Der Zuchtfortschritt könnte weiter gesteigert wer- den, wenn gewisse logistische Maßnahmen in den Organisationen optimiert werden (zügi- gere Ausgabe des Teststierspermas bzw. rascherer Einsatz der aktuellen Teststierväter). Dazu braucht es aber auch die Unterstützung der Züchter. Um aus den besten Tieren noch strenger selektieren zu können, wäre ein
Im Bild RORB-Tochter ELIS von Stefan Müllner, NÖ. RORB war einer
der populärsten Teststierväter 2007.
verstärkter Einsatz von Embryotransfer hilfreich. Auch in der Zukunft bleibt für die Zweinutzungsrasse Fleckvieh eine große Herausforderung, die guten Fitnesseigenschaften und Fleischleistungsmerkmale bei den großen Zuchtfort- schritten im Milchleistungsbereich zu erhalten bzw. noch zu verbessern.
Autor: Dr. Christa Egger-Danner, ZuchtData
