Zuchtviehabsatz 2007: Österreich weiterhin auf Erfolgskurs

„Die Exporterfolgsgeschichte der österreichischen Zuchtrinderwirtschaft geht weiter – für das Jahr 2007 konnten trotz Einbrüche auf wichtigen Märkten (Algerien, Ukraine, Albanien) die Exporte wiederum gesteigert werden“, so ZAR-Obmann Anton Wagner zur aktuellen Exportstatistik 2007.

Damit liegt die Rinderzucht deutlich über der bereits sehr positiven Exportentwicklung der gesamten Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die gesamten Exporte von Agrar- und Ernährungsgütern legten im Jahr 2007 um 5,4 Prozent zu, Exporte von österreichischen Zuchtrindern konnten heuer dagegen um 12 Prozent gesteigert werden.

Fleckviehpreise zogen an

Derzeit werden deutlich mehr Tiere nachgefragt als am Markt vorhanden sind. Die hohe Nachfrage aus dem Ausland hat positive Auswirkungen auf die Zuchtviehpreise. Für heimische Rinderzüchter bedeutet dies einen zusätzlichen Einkommensbestandteil neben dem Milchgeld und der Rindfleischproduktion. Auf insgesamt 122 Fleckviehversteigerungen erzielten Fleckviehkühe einen durchschnittlichen Preis von € 1.582,-- (+ 9,5 %), Fleckviehkalbinnen einen Durchschnittspreis von € 1.624,-- (+ 5,5 %). Die Preise für Zuchtkälber weiblich (€ 562,--) und Stiere (€ 2.378,--) blieben konstant.

Autor: DI Lukas Kalcher, ZAR

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