ZV Freistadt, 11.4.18 - Marktbericht

Zuchtvieh und Kälber weiterhin gut nachgefragt

Die 204. Zuchtrinder- und Kälberversteigerung in Freistadt, Oberösterreich, brachte ein sehr erfreuliches Angebot und gute Preise bei allen Kategorien.

Das Stierangebot war in der Qualität ansprechend und alle verkauften Stiere gingen in den Natursprung.

Bei den Kühen in Milch war diesmal die Qualität herausragend und es konnten schlussendlich die Kühe der Klasse I einen Durchschnittspreis von € 2.160,- netto erzielen.

Bei den Fleckviehkalbinnen über 7 Monate trächtig lag der Spitzenpreis bei € 2.020,-. Vor allem Kalbinnen mit hoher Trächtigkeit waren sehr gut nachgefragt. Die Nachfrage nach türkeifähigen Kalbinnen war wiederum hoch und so lag der Spitzenpreis bei € 2.340,-. Die besseren Qualitäten waren von den fünf anwesenden Firmen reger nachgefragt und lagen im Preis vorwiegend bei über € 2.000,-.

Die erfreuliche Nachfrage bei den Großrindern war auch schon bei den Kälbern gegeben. Der Spitzenpreis bei den Zuchtkälbern lag bei € 1.073,- brutto für ein gut entwickeltes JACK-Kalb. Viele Zuchtkälber erzielten Zuschlagspreise von deutlich über € 700,-.
Bei den männlichen Nutzkälbern konnte ebenfalls ein deutlicher Preisanstieg erreicht werden. Der hohe Anteil hornloser und enthornter Kälber (knapp 90%) trug zu dieser Preisbildung wesentlich bei.

Preisstatistik
Preise in Euro, netto; bei Zuchtrindern und -kälbern Preise pro Stück, bei Nutzkälbern pro Kilo
(in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)

Durchschnittspreise der Zuchtrinderversteigerung in Freistadt am 11. April 2018  und der drei vorhergehenden Märkte

 * Ø-Gew. weibl. Nutzkälber: 98 kg; Ø-Gew. männl. Nutzkälber: 109 kg

Nächste Nutzkälberversteigerung in Freistadt:
Mittwoch, 25. April
Die nächsten Zuchtvieh- und Kälberversteigerungen des RZO:
Wels, am Dienstag, 17. April
Freistadt, am Mittwoch, 9. Mai

Autor: DI Franz Kaltenbrunner, RZO