ZV Rotholz, 11.4.2018 - Marktbericht

Reibungsloser Versteigerungsverlauf

Bei der April-Versteigerung wurden 326 Großrinder und 58 Zuchtkälber aufgetrieben. Die Versteigerung der Zuchtkälber begann verhalten, konnte dann aber bei den Großrindern den Erwartungen der Verkäufer gerecht werden. Dies unterstreicht auch eine Verkaufsquote von fast 98 Prozent. Die Preise differierten stark nach Qualität, wobei korrekte produktionsstarke Tiere gefragt waren. Eine gute Nachfrage herrschte auch bei den trächtigen hochentwickelten Kalbinnen.

Bei den Biotieren wurden inklusive der Zuchtkälber 33 Tiere verkauft. Die höchsten Durchschnittspreise erzielten die Fleckvieherstlingskühe mit 1.820 Euro.

Der höchste Preis bei den Fleckviehstieren mit 2.000 Euro wurde für einen INCREDIBLE-Sohn vom Betrieb Andreas Blasisker, Aichat, in Angath geboten. Diesen korrekt gewachsenen Jungstier aus einer milchreichen LARON-Tochter ersteigerte Josef Moser, Grilln, aus Rettenschöss.

Den höchsten Preis bei den Fleckviehtieren mit 2.440 Euro erzielte eine in Bewertungsklasse I gereihte STRELLAS-Tochter vom Betrieb Christoph Steiner, Orgeler, in Schlitters. Diese korrekte Zweitkalbskuh mit 38 kg Tagesmilch produziert nun in Italien. Der Tageshöchstpreis mit 2.580 Euro wurde von einer in Bewertungsklasse I gereihten Red Holsteinzweitkalbskuh, ebenfalls vom Betrieb Christoph Steiner, erreicht.

STRELLAS-Tochter vom Betrieb Christoph Steiner, SchlittersSTRELLAS-Tochter vom Betrieb Christoph Steiner, Schlitters

Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)

Durchschnittspreise der Zuchtrinderversteigerung in Rotholz am 11. April 2018 und der drei vorigen Märkte
Nächste Versteigerung in Rotholz:
Mittwoch, 2. Mai 2018

Text: Ing. Bruno Deutinger
Foto: Hannes Leitner

zum Marktbarometer auf www.rinderzucht-tirol.at