ZV Rotholz,10.1.18 - Marktbericht

Moderater Jahresauftakt

Bei der ersten Versteigerung des Jahres 2018 wurden 492 Verkaufstiere inklusive der 102 Zuchtkälber aufgetrieben. Die Verkaufsquote lag bei rund 90 Prozent.

Einem großen Verkaufsangebot mit zum Teil sehr guter Tierqualität stand zwar eine große Käuferschar gegenüber, diese steigerte aber nicht ganz so lebhaft wie von den vorherigen Versteigerungen gewohnt. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Milchmarkt im neuen Jahr entwickelt.

Bei den Biotieren wurden inklusive Zuchtkälbern 50 Tiere verkauft. Die höchsten Durchschnittspreise erzielten hier die Fleckviehjungkühe mit 1.818 Euro.

Der höchste Preis bei den Fleckviehstieren mit 2.500 Euro wurde für einen sehr wüchsigen HERZ-Sohn vom Betrieb Erhard Mietschnig, Stampfer, in Dölsach geboten. Dieser mit besten genomischen Zuchtwerten ausgestattete Jungstier steht nun bei Antonius Geisler, Bohrer, in Stumm zum Deckeinsatz.

Der Tageshöchstpreis mit 2.800 Euro wurde gleich für zwei Fleckviehtiere in Bewertungsklasse I bezahlt. Zum einen für eine kapitale, produktive Zweitkalbskuh (V.: Reumut) vom Betrieb Johann Schipflinger, Maurer, in Itter und zum anderen für eine harmonische, euterstarke ZARADIN-Jungkuh vom Betrieb Andreas Zeindl, Zeindl, in Münster. Angekauft wurden diese beiden Spitzentiere von Maria Prinz aus der Steiermark und der Firma Schwaninger Vieh Export GmbH aus Weer.

Sechs Tiere der Verkaufsklasse I wurden an den Zuchtbetrieb Maria Prinz aus der Steiermark verkauft. Sechs Tiere der Verkaufsklasse I wurden an den Zuchtbetrieb Maria Prinz aus der Steiermark verkauft.

Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)
Durchschnittspreise der Zuchtrinderversteigerung in Rotholz am 10. Jänner 2018 und der drei vorigen Märkte

Nächste Versteigerung in Rotholz:
Mittwoch, 31. Jänner 2018

Text: Ing. Bruno Deutinger
Foto: Hannes Leitner

zum Marktbarometer auf www.rinderzucht-tirol.at