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Fleckvieh Austria Magazin 1/10

Zum zweiten Mal in Folge hat Familie Scherzer das Glück, den begehrten Titel „Züchter des Jahres“ zu gewinnen. Aber dass nicht nur Glück dahinter steckt, sondern unverrückbare Fakten, machen den Sieg umso wertvoller. Acht Kühe mit einer Lebensleistung über 40.000 kg Milch, eine Zwischenkalbezeit von 362 Tagen und eine Zellzahl von 103.000 sind die Daten, die im Fitnessbereich zählten.
Umfragen bei Züchtern in Oberösterreich und Tirol zu den züchterischen Schwerpunkten in den nächsten 10 Jahren zeigten, dass der Großteil der Züchter große Verbesserungen bei der Fruchtbarkeit und der Eutergesundheit anstrebt, bei der Milchleistungssteigerung großteils nur leichte Verbesserungen wünscht.
Fitnessmerkmale haben in der Rinderzucht zu Recht konstant an Bedeutung gewonnen. Dies betrifft - abgesehen von der Totgeburtenrate - allerdings praktisch ausschließlich Kühe. Im Folgenden soll am Beispiel der Aufzuchtverluste gezeigt werden, dass auch die Fitness von Jungvieh Wert wäre, stärker beachtet zu werden.
Ein deutlich spürbarer Trend in der Rinderzucht heißt „genetische Hornlosigkeit“. Tiere, die genetisch hornlos sind, werden immer stärker nachgefragt. Bemühungen in diese Richtung zu züchten, gibt es daher derzeit vor allem beim Fleckvieh-Fleisch für die Mutterkuhhaltung.
Der Betrieb Brigitte und Günter Gruber vlg. Dörflmoar liegt in der Obersteiermark im östlichen Teil des Bezirkes Liezen - in der Gemeinde Landl. Der Betrieb wird als Grünland- und Forstbetrieb geführt und steht damit auf mehreren Standbeinen. Haupterwerb ist die Biomilchproduktion mit 173.000 kg Milchkontingent.
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