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Fleckvieh Austria Magazin 2/10

Zucht auf Eutergesundheit wird besonders in Anbetracht des extrem gestiegenen Milchleistungsniveaus immer wichtiger. Dies zeigt sich neben Leistungseinbußen durch Mastitis auch darin, dass Euterkrankheiten die nach Unfruchtbarkeit zweithäufigste Abgangsursache (12,2 %) von Milchkühen sind und somit einen großen wirtschaftlichen Schaden verursachen.
Das Ehepaar Lumetsberger bewirtschaftet mit den zwei Kindern Barbara (18 Jahre) und Lukas (14 Jahre) einen aufstrebenden Fleckviehzuchtbetrieb 50 km südöstlich von Freistadt, nahe der Grenze zum Waldviertel (NÖ). Die Haupteinnahmen des Vollerwerbsbetriebs sind die Milchproduktion und der Zuchtviehverkauf bei den Versteigerungen in Freistadt.
Der Hof von Franz und Cilli Rieder liegt auf einer Seehöhe von 1.050 m, hoch über dem Talboden des Vorderen Zillertales, auf der Sonnenseite in der Gemeinde Hart im Zillertal, ehemals Bergbauernzone 3 mit zum Teil extrem steilen Feldern. Der Hof Untervifat wurde 1924 vom Großvater des heutigen Betriebsführers, Franz Rieder, gekauft, ebenso im gleichen Jahr die ersten Fleckviehkühe - drei Stück.
FLECKVIEH AUSTRIA freut sich, dass in den letzten Wochen und Monaten wieder neun Fleckviehkühe die Leistungsgrenze von 100.000 kg Milch überschritten haben. Vier von ihnen kommen dieses Mal aus Oberösterreich, eine aus Niederösterreich und weitere vier aus Tirol.