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Fleckvieh Austria Magazin 5/10

Seit dem Frühjahr 2009 halten zwei oberösterreichische Betriebe, Familie Brandacher aus Hochburg-Ach und Familie Hofmaninger aus Aistersheim, ihre Milchkühe in Kompostställen, die mit Sägemehl und Spänen eingestreut sind. Jetzt, nach eineinhalb Jahren Beobachtung kann man schon klare Schlüsse über das System Kompoststall ziehen.
In Österreich werden bis Jahresende 30 „Automatische Fütterungsanlagen Grundfutter“ in Betrieb sein bzw. in Betrieb genommen werden. Im Rahmen eines Projektes der Beratungsstelle für Rinderproduktion der Landwirtschaftskammer Oberösterreich wurde eine Broschüre zum Thema „Automatisierte Fütterungstechnik Grundfutter“ erstellt.
„Das hätten wir uns auch nicht gedacht, dass wir einmal Mutterkühe haben werden!“ geben DI Veronika und Johannes Penz leicht schmunzelnd preis. Von Elternhaus, Ausbildung und Beruf ganz auf Milchproduktion spezialisiert, übernahmen die beiden im April dieses Jahres einen Mühlviertler Mutterkuhbetrieb mit Spezialisierung auf die Züchtung von genetisch hornlosen Fleckvieh-Fleisch-Rindern.
Auf 1.100 m Seehöhe, hoch über der Gemeinde Wald im Pinzgau, liegt der Fleckviehzuchtbetrieb der Familie Hollaus, Moosenbauer. Mehr als 90 Prozent der Betriebsfläche erstrecken sich allerdings noch höher. Auf 1.750 m bis 2.300 m hoch gelegenen Weideflächen wird den 25 Fleckviehkühen besondere Vitalität abverlangt.
Der Hof von Gerhard und Margit Freigassner befindet sich auf rund 1.000 Metern in sonniger Lage in der Gemeinde Eppenstein im Bezirk Judenburg in der Steiermark. Über eine schmale Straße erreicht man das sehr schön gepflegte Anwesen und ist erstaunt über den schönen Ausblick. Trotz schwieriger Bewirtschaftung der Wiesen wird Milchwirtschaft und Fleckviehzucht nebst Waldwirtschaft mit Freude betrieben.
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