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Fleckvieh Austria Magazin 4/12

Stier EVEREST
Die Linie EDER - EGEL ist in der österreichischen Fleckviehpopulation nur sehr schwach verbreitet. Der Ruf dieser Linie ist bei vielen Züchtern in Österreich eher negativ besetzt. Erst zuletzt dürfte sich dies verbessert haben: Der unglaubliche Preis von € 80.000,- für den ERMUT-Sohn EVEREST hat zur Imagekorrektur beigetragen. Es gibt aber auch weitere Optionen für eine stärkere Bedeutung dieser Linie.
Jungstiere auf  Tiroler Alm; Archivfoto: Holzhammer
Die Einführung der genomischen Zuchtwertschätzung beim Fleckvieh vor einem Jahr hat eine Reihe von Veränderungen in der Zucht eingeleitet. In den Zuchtverbänden, den Besamungsstationen und nicht zuletzt auf den Zuchtbetrieben: Überall werden die Weichen umgestellt mit dem Ziel, die Zuchtabläufe auf die neuen Rahmenbedingungen optimal auszurichten.
Genomische Jungstiere, die auf der Jännersversteigerung 2012 von GENOSTAR in den Besamungseinsatz übernommen wurden
Die genomischen Jungstiere werden, wie berichtet, bereits sehr stark eingesetzt - der Anteil der Jungstiere an allen Besamungen liegt aktuell bereits bei ca. 40 %, in einzelnen Regionen sogar bei über 50 %. Das liegt vor allem am sehr hohen genetischen Niveau der von den Zuchtorganisationen ausgewählten Stiere. Aber wird bei dieser strengen Selektion auch auf eine entsprechende genetische Vielfalt geachtet?
Betriebsleiterehepaar Hochegger mit den drei Kindern
Der Fleckviehzuchtbetrieb der Familie Hochegger befindet sich nordöstlich der Bezirkshauptstadt Weiz, in der Gemeinde Thannhausen. Zwei Standbeine und vier Generationen unter einem Dach erfordern ein ausgezeichnetes Management sowie viel Feingefühl und Toleranz im Arbeitsalltag.
Ehepaar Radler mit den Eltern und Kindern
Der RZO-Fleckviehzuchtbetrieb Radler vulgo „Hollinder“ liegt im hügeligen Mühlviertel, ca. 15 km nordwestlich von Linz. Seit 1941 leistet der Betrieb als Mitglied des Rinderzuchtverbandes OÖ er-folgreiche Zuchtarbeit, getreu nach dem Motto „Die beste Genetik ist sinnlos, wenn diese nicht durch optimales Fütterungs- und Herdenmanagement ausgenutzt wird."
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