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Fleckvieh Austria Magazin 2/17

„Efficient Cow“: Der effizienten Kuh auf der Spur; agrarfoto.com
Das vierjährige Forschungsprojekt „Efficient Cow“ wurde Ende 2016 abgeschlossen. Das diesjährige ZAR-Seminar mit dem Titel „Der effizienten Kuh auf der Spur“ war daher heuer den Ergebnissen aus diesem Projekt gewidmet. Der vorliegende Artikel gibt eine Kurzübersicht über die präsentierten Ergebnisse und eine Zusammenfassung über die züchterischen Empfehlungen.
Klauenkorrektur leicht gemacht
Keine Abgangsursache in der Milchviehhaltung hat so zugenommen wie Klauen- und Gelenkserkrankungen. Die Gründe dafür sind in den geänderten Nutzungsansprüchen und Haltungsbedingungen zu sehen. Wie Sie die Klauen von Laufstall-Kühen richtig korrigieren, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Österreichische Fleckviehkalbinnen
Österreichweit wurden im Jahr 2016 über alle Rassen hinweg insgesamt 32.000 Zuchttiere in den EU-Binnenmarkt und in Drittstaaten exportiert. Der österreichische Zuchtrindermarkt ist traditionell sehr stark Drittland orientiert. Knapp zwei Drittel aller Tiere verlassen den innergemeinschaftlichen Handel. Mehr als die Hälfte der Tiere, 56 Prozent, wurden direkt ab Hof verkauft.
Genomik in der Fleckviehzucht
Seit der Einführung im Jahr 2011 ist die Genomische Selektion beim Fleckvieh der neue Standard in der Zucht geworden. In den letzten Jahren sind die Zuchtprogramme stark verändert worden, um der größeren Bedeutung der genomischen Jungvererber Rechnung zu tragen. Dennoch ist auffällig, dass es heute vereinfacht gesagt zwei Lager in der deutsch-österreichischen Fleckviehzucht gibt.
BLECKI von Familie Misslinger, Tirol
In dieser Ausgabe stellen wir 18 100.000 kg-Kühe vor, die in Tirol, in Oberösterreich und in der Steiermark beheimatet sind bzw. waren. Wieder dürfen sich zwei Betriebe über 100.000er im Doppelpack freuen: Familie Misslinger und Familie Schwaighofer, die zwei österreichweit bekannte Fleckviehzuchtbetriebe in Tirol führen.