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Fleckvieh Austria Magazin 3/19

Fleckviehkalbinnen auf der Laliderer Alm nahe der Falkenhütte in Tirol; Foto Leitner Hannes
Die Aufzucht der Zuchtkalbinnen stellt die Basis für die zukünftige Milchproduktion dar. Leider wird diesem Zukunftspotential oft nicht die notwendige Bedeutung beigemessen bzw. entsprechender Wert auf eine ordentliche Betreuung gelegt. Obwohl das Jungvieh grundsätzlich wenig Betreuung braucht, müssen bestimmte Bereiche besonders beachtet werden.
Gewichtsmessung bei Kalbinnen mit dem Messband
Gesunde und leistungsfähige Tiere für die Bestandsergänzung sind die Basis einer erfolgreichen Milchviehhaltung. Nach wie vor wird diese in den meisten Milchviehbetrieben mit eigener Aufzucht betrieben. Vieles spricht dafür, angefangen von einer breiten Basis für die Selektion und der Verwendung eigener Genetik bis zum Gesundheitsstatus der Herde.
Kalbinnen der Rasse Fleckvieh aud der Alm
Neben den Futterkosten stellt die Bestandesergänzung den zweitgrößten Kostenfaktor in der Milchwirtschaft dar. Auf der Basis von Direktkosten belastet die Bestandesergänzung (bei einer effektiven Nutzungsdauer von 2,81 Jahren) jeden produzierten Liter Milch mit 6,8 Cent, wobei die Anzahl an Aufzuchttieren zum einen von der Nutzungsdauer und zum anderen vom Erstabkalbealter abhängt.
fressende Fleckviehkuh
Der Milchfettgehalt ist ein Spiegelbild der Fütterung. Er wird aber auch von der Haltung und Genetik beeinflusst. Besonders in der warmen Jahreszeit ist der Milchfettgehalt häufig deutlich tiefer als in den Wintermonaten.
Familie Görlitzer, Gresten-Land, Niederösterreich
Der Betrieb Görlitzer kann durchaus als Spätstarter in der Rinderzucht bezeichnet werden. So hat man erst 2003 beschlossen, dem Zuchtverband beizutreten. Durch das große Interesse des Betriebsleiterehepaares wurde in den letzten Jahren nicht ein Einstieg, sondern ein Aufstieg zur Spitze in Sachen Zucht und Vermarktung hingelegt.
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