KM Ried 06.07.2026 – Marktbericht

Weiterhin gute Nachfrage bei Kälbern

Bei der Kälberversteigerung am 6. Juli in Ried i. I. (Oberösterreich) konnte wieder zu einer Versteigerung mit großem Angebot begrüßt werden. Zahlreiche private Mäster, aber auch die anwesenden Firmen hatten eine sehr gute Auswahlmöglichkeit, wobei der Anteil an, von Firmen gekauften Kälbern, im Vergleich zur letzten Versteigerung auf 39 % sank. Für weiterhin stabile Kälberpreise wird es wichtig sein, dass sich die Schlachtrinderpreise dementsprechend positiv entwickeln. Jahreszeitlich bedingt wird sich das Angebot an Kälbern aber derzeit nicht erhöhen.

Bei den Fleckviehstierkälbern konnte sich der Durchschnittspreis auf € 10,72 netto leicht erhöhen. Die Qualitätsunterschiede waren sehr groß, wodurch die Preisspanne sehr groß war. Vor allem leichtere Kälber mit guten Masteigenschaften und altersgerechter Entwicklung konnten Höchstpreise bis € 12,40 netto erzielen. Das Durchschnittsgewicht war niedriger als bei den letzten Märkten, was den Käuferwünschen besonders entsprach.

Ein deutlicher Anstieg war bei den Fleischrassekreuzungen durch das rege Kaufinteresse der Firmen zu beobachten. Bei weiblichen Kälbern als auch bei männlichen Kälbern konnten sich die Preise deutlich steigern. Der Durchschnittspreis bei den weiblichen Kälbern lag bei € 9,18 netto. Höchstpreise bis € 11,00 netto wurden wieder für leichtere Kälber bezahlt. Der Durchschnittspreis bei männlichen Kälbern lag bei € 11,60 netto und der Höchstpreis bei € 14,70 netto.

Bedingt durch die gute Nachfrage der heimischen Kalbinnenaufzuchtbetriebe konnte sich das Preisniveau auch bei den weiblichen Zuchtkälbern leicht steigern. Gefragt sind enthornte Kälber mit überdurchschnittlichen Mutterleistungen.

Preisstatistik – Fleckvieh

Preise pro Kilo in Euro, netto

KM Ried 06.07.2026

Der nächste Zuchtkälber- und Nutzkälbermarkt des FIH:
Montag, 20. Juli
Versteigerungsbeginn 10.30 Uhr

Die nächste Zuchtrinderversteigerung des FIH:
Dienstag, 28. Juli

Autor: B. Seifried, FIH