Rinderzucht Salzburg – Vollversammlung 2019

Am 2. Mai 2019 fand die alljährliche Vollversammlung beim Gasthof Post in Maishofen statt. Vorstandsvorsitzender Franz Loitfellner begrüßte die zahlreichen Mitglieder und Ehrengäste. Ein besonderer Gruß galt Herrn Rupert Quehenberger, LWK-Präsident, Nationalratsabgeordnetem Franz Eßl, Bundesrat Silvester Gfrerer, ZAR-Obmann Stefan Lindner und dem Bezirksbauernkammerobmann Klaus Vitzthum.

Begonnen wurde die Versammlung mit einem Kurzvideo der Verbandsschau 2019, wo die Emotionen der Besucher deutlich spürbar waren - ein sehr schöner Einstieg in die heurige Versammlung! Anschließend berichtete Franz Loitfellner über ein bewegtes Jahr aufgrund der Trockenheit und der schwierigen Verkaufssituation im Herbst. Seit der letzten Versammlung darf die Rinderzucht Salzburg auch auf einige weitere erfolgreiche Schauen im Verbandsgebiet zurückblicken. Die Qualität der Tiere, die bei den Schauen präsentiert wurden, spricht für sich.

Auch die Berichte der Geschäftsführer Thomas Edenhauser und Franz Zehentner hatten die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer. Der erfreuliche Jahresbericht des Rinderzuchtverbandes Salzburg wurde auch vom Vorsitzenden des Finanzkontrollausschusses sehr gelobt. Die Stückzahlen der vermarkteten Tiere der Rinderzucht Salzburg konnte auch 2018 wieder erhöht werden. 2018 konnten 42.188 Zucht-, Nutz- und Schlachtrinder (+2.165 Stück) vermarktet werden. Die Stückzahlen der Versteigerungen sind leicht rückläufig, die Zahlen im Ab-Hof-Verkauf und im Nutzrinderbereich deutlich steigend.

Die langjährige Mitarbeiterin in der Buchhaltung, Christl Auernigg wurde für ihre Dienste bei der Rinderzucht Salzburg geehrt. Christl Auernigg ist seit 20 Jahren im Betrieb und begibt sich nun in den wohlverdienten Ruhestand. Weiters durfte Rupert Wenger, Schönhof aus Maishofen für seine Erfolge beim Dairy Grand Prix 2018 geehrt werden.
 Christl Auernigg begibt sich nach 20 Jahren bei der Rinderzucht Salzburg in den wohlverdienten Ruhestand. Christl Auernigg begibt sich nach 20 Jahren bei der Rinderzucht Salzburg in den wohlverdienten Ruhestand.

Kammerpräsident Rupert Quehenberger stellte die berechtigte Frage in den Raum „Wie wird Landwirtschaft von außen gesehen?“ „Wir müssen unsere Betriebe herzeigen bzw. auch gezielt unsere Arbeit und Produkte anpreisen", forderte der Präsident die Züchter auf, aktiv zu werden. Da die Weidesaison vor der Tür steht, berichtete Quehenberger über die rechtliche Situation für die Almbewirtschafter.

Dank gilt an dieser Stelle auch den Mitarbeitern der Rinderzucht Salzburg für ihren Einsatz und für ihre Motivation. Ebenso gebührt allen Mitgliedern und Partnern der Rinderzucht Salzburg ein herzliches Dankeschön.

Autorin: Eva Maria Hörl, RZS