ZV Zwettl, 21.8.19 - Marktbericht

Verhaltene Preise!

Bei der 576. Zuchtrinderversteigerung in Zwettl, Niederösterreich, war die Preisgestaltung bei den Zuchtkälbern im Vergleich zu den letzten Märkten etwas schwächer. Insbesondere Kälber unter 100 kg Gewicht werden von den Aufzuchtbetrieben nur ungern angekauft und sind schwierig absetzbar. Den höchsten Preis erzielte ein GS WATTKING-Kalb vom Zuchtbetrieb Andreas Ohrfandl aus Radl, für welches 640,- Euro geboten wurde.

Etwas größer als gewöhnlich war die Anzahl der angebotenen Erstlingskühe. Der Durchschnittspreis lag mit 1.617 Euro doch deutlich unter den Erwartungen der Verkäufer. Einige Kühe wurden auch nicht abgegeben. Der Höchstpreis mit 1.900,- Euro für eine GS RAICHLE-Tochter vom Zuchtbetrieb Helga und Leopold Zeinzinger aus Reitzendorf fiel auch eher bescheiden aus.
GS RAICHLE-Tochter vom Betrieb ZeinzingerGS RAICHLE-Tochter vom Betrieb Zeinzinger
Die Nachfrage bei den trächtigen Kalbinnen für den Export durch die Firmen ist zwar gegeben, die Preisbildung ist allerdings noch zurückhaltend. Der Durchschnittspreis in dieser Kategorie mit 1.597,- Euro lag in den Erwartungen. Die meisten Kalbinnen wurden durch die anwesenden Firmen Genetic Austria, Genostar und durch die Fa. Klinger angekauft.

Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere);
Biotiere sind in der Statistik in den einzelnen Kategorien inkludiert, werden am Ende der Tabelle aber noch einmal gesondert ausgewiesen.

Preisstatistik Zuchtrinderversteigerung Zwettl am 21. August 2019 und der drei vorhergehenden Versteigerungen

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen des NÖ-Genetik-Rinderzuchtverbandes:
11. September in Bergland 
25. September in Zwettl 

Autor: Ing. Gerald Pollak, NOEGEN