Am 01. Juli 2026 fand in Freistadt (Oberösterreich) die 403. Zuchtrinder- und Kälberversteigerung statt. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen lockte das Angebot von über 100 Großrindern und 280 Kälbern zahlreiche Besucher an. Traditionell nutzte der RZO den letzten Großviehmarkt vor der Sommerpause, um sich bei den Schülerinnen und Schülern des ABZ Hagenberg herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung ihrer Märkte zu bedanken.
Die fünf angebotenen Zuchtstiere konnten zu einem äußerst erfreulichen Durchschnittspreis von € 3.500,- vermarktet werden. Den Tageshöchstpreis von € 3.900,- erzielte die Katalognummer 1, ein Halbbruder des Besamungsstieres HOPSASA. Der mischerbig hornlose WITEK P*S-Sohn überzeugte mit einem GZW von 132 sowie einer außergewöhnlich hohen Milchleistung. Generell konnten die Stiere mit ihren hervorragenden Kuhfamilien und ihrer interessanten Linienführung überzeugen.
Auch in der Kategorie der Milchkühe war das Kaufinteresse erneut sehr hoch. Das große Vertrauen der Käufer in die Qualität der, am Vermarktungsstandort Freistadt angebotenen Tiere, spiegelte sich in einer äußerst zufriedenstellenden Preisentwicklung wider. Während die Kuhpreise an anderen Vermarktungsstandorten in Österreich zuletzt rückläufig waren, konnte Freistadt mit leistungsstarken Kühen, hoher Milchleistung, AMS-Tauglichkeit und zuverlässiger Leistungssicherheit überzeugen. Den Tageshöchstpreis von € 4.100,- erzielte eine bereits trächtig untersuchte EUSEBIO-Tochter aus einem AMS-Betrieb mit ausgezeichneter Milchleistung. Insgesamt wurden acht Kühe in Milch zu Preisen von über € 3.500,- verkauft.
Trotz der anhaltenden Hitze konnten alle 50 angebotenen Jungkalbinnen das Preisniveau der letzten Versteigerung halten und erzielten einen Durchschnittspreis von € 1.311,-.
Bei den Nutzkälbern war jahresbedingt ein leichter Preisrückgang zu beobachten. Dank der starken Nachfrage der anwesenden Handelsunternehmen Österreichische Rinderbörse und Wiestrading sowie regionaler Mäster konnten dennoch sämtliche Tiere erfolgreich vermarktet werden. Die männlichen Fleckvieh-Nutzkälber erreichten einen Durchschnittspreis von € 9,61 netto/kg bei einem Durchschnittsgewicht von 102 kg. Besonders gut entwickelte, junge Kälber bleiben weiterhin stark nachgefragt.
Insgesamt konnten hochwertige Tiere in allen Kategorien rasch und zu attraktiven Preisen vermarktet werden.
Für die kommenden Versteigerungen wird weiterhin mit einer guten Nachfrage in allen Vermarktungssegmenten gerechnet. Der RZO lädt daher alle Verkäuferinnen und Verkäufer ein, ihre Tiere zahlreich anzumelden, um die Vorteile der gemeinsamen Vermarktung bestmöglich zu nutzen und auch künftig von attraktiven Spitzenerlösen zu profitieren.
Diese mischerbig hornlose HIROTO-Tochter konnte mit einer Einsatzleistung von 34 kg überzeugen.
Der RZO bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern des ABZ Hagenberg für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Durchführung der Märkte.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise in Euro, netto






