Die Zuchtrinderversteigerung am 13. August in Greinbach (Steiermark) konnte mit 96 verkauften Tieren ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Über alle Kategorien hinweg war die Nachfrage gut bis lebhaft. Besonders die Tiere in Milch konnten den derzeit widrigen Rahmenbedingungen überraschend gut trotzen.
Der Versteigerungsverlauf im Bereich der Jungkühe gestaltete sich von Beginn an sehr erfreulich. Die Kombination aus lokaler Nachfrage und Kaufinteresse aus dem EU-Raum führte zu einer den Umständen entsprechend sehr zufriedenstellenden Preisbildung. Die Verkaufsquote von 100 Prozent bestätigt die Zufriedenheit der Verkäufer. Hervorzuheben ist zudem die hervorragende Qualität der angebotenen Kühe mit entsprechender Leistung und guter körperlicher Entwicklung.
In den Kategorien Kälber und Jungkalbinnen war der Absatz gesichert, wenngleich die Preisbildung nicht an das Niveau des Frühjahres heranreichte. Die Organisation ist weiterhin bemüht, den Absatz sicherzustellen und damit den Markt zu stabilisieren.
Das kleine Angebot an trächtigen Kalbinnen wurde zu marktgerechten Preisen abgesetzt.
Von den acht angebotenen Herdebuchstieren fanden vier einen Absatz zur Zucht. Die Gruppe der Zuchtstiere präsentierte sich sehr homogen und entsprach dem modernen Fleckviehtyp.
Mit der Versteigerung in Greinbach sind die ersten beiden Zuchtrinderversteigerungen des Herbstes mit einem zufriedenstellenden Ergebnis absolviert. Es gilt zu hoffen, dass sich der Viehabsatz in den kommenden Wochen zu marktkonformen Preisen stabilisiert und es gelingt, zusätzliche Absatzkanäle zu öffnen, die den Markt weiter entlasten.

WINTERTRAUM-Tochter vom Zuchtbetrieb Sitka Engelbert in Miesenbach bei Birkfeld.

HEISS-Tochter vom Zuchtbetrieb Pirker Heinz in Bad St. Leonhard im Lavanttal.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen der Rind Steiermark:
- Dienstag, 18. August – St. Donat
- Donnerstag, 17. September– Traboch
- Donnerstag, 8. Oktober– Greinbach
Autor: Georg Steiner, Rind Steiermark
Fotos: DI Daniel Moser, Rind Steiermark



