Trotz der gedämpften Stimmung, die aufgrund der schwierigen Futtersituation herrscht, kann von einem insgesamt zufriedenstellenden Auftakt der Herbstversteigerungen berichtet werden.
In Imst (Tirol) fand am 25.08.2026 die erste Vermarktung statt. Dabei konnte ein Auftrieb von 96 Tieren aller Rassen verzeichnet werden. Die Preisfindung gestaltete sich differenzierter als zuletzt.
Am Mittwoch, 26.08.2026, wurde in Rotholz (Tirol) versteigert. 398 Tiere aller Rassen wurden den Käufern angeboten und konnten flott vermarktet werden. Die Tiere präsentierten sich in einem etwas unterschiedlichen Futterzustand, was auch im qualitätsbezogenen Kaufverhalten zu erkennen war.
Bei den Fleckvieh-Jungkühen wurde ein Durchschnittspreis von 2.773 Euro erzielt. Bei den Mehrkalbskühen mussten speziell Kühe mit drei und mehr Abkalbungen einen deutlicheren Preisrückgang hinnehmen. Jahreszeitbedingt war das Angebot an behornten Tieren besonders groß. Ein Teil davon wurde erneut zu guten Preisen von der italienischen Händlerschaft für die bevorstehenden Messen in Bergamo angekauft.
Die sechs Fleckviehzuchtstiere überzeugten mit guten Zuchtwerten und konnten für 3.142 Euro verkauft werden.
Für die kommenden Märkte ist jedoch weiterhin mit einer differenzierten Preisbildung und einem anspruchsvollen Marktumfeld zu rechnen.
Mit einem Zuschlagspreis von 3.950 Euro erzielte der Betrieb Kostenzer Christian aus Münster den Tageshöchstpreis.
Für 3.350 Euro konnte der Betrieb Habichler Daniel aus Nauders seine FVxRF-Jungkuh (V: Herzpower Red) verkaufen.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto






