Am 03. September 2026 fand die erste größere Versteigerung nach der Sommerpause in der Vermarktungsanlage in Rottenbach (Niederösterreich) statt. Trotz der anhaltenden Dürre und der damit verbundenen Futterknappheit waren zahlreiche Besucher zur Versteigerung gekommen und nutzten die günstigen Preise für Tierzukäufe.
Die Preise für die angebotenen Erstlingskühe gestalteten sich sehr qualitätsbezogen und lagen im Durchschnitt bei 2.350 Euro. Der Tageshöchstpreis erzielte eine GS HOBL-Tochter vom Zuchtbetrieb Johann Steindl aus Grossnondorf mit 3.300 Euro.
Aufgrund der momentan noch fehlenden Nachfrage nach weniger lang trächtigen Kalbinnen wurden nur höher trächtige Kalbinnen zur Versteigerung zugelassen. Den Markterwartungen entsprechend, waren die Verkaufserlöse bei den Kalbinnen verhalten. Es fanden aber bis auf wenige Ausnahmen fast alle Kalbinnen einen Abnehmer. Der Durchschnittspreis in dieser Kategorie lag bei 2.328 Euro. Es bleibt zu hoffen, dass ab Oktober wieder größere Ankäufe von weniger lange trächtigen Kalbinnen getätigt werden.
Die nächste Zuchtrinderversteigerung in Rottenbach ist für den 23. September 2026 geplant, wobei dieser Markttermin eventuell auch noch auf Anfang Oktober verschoben werden könnte. Der NÖ Genetik Rinderzuchtverband wird diese Versteigerung erst, sobald es einen entsprechenden Absatzmarkt für kürzer trächtige Kalbinnen gibt, abhalten.
Für die GS HOBL-Tochter von Johann Steindl aus Grossnondorf wurde mit 3.300 Euro der höchste Preis bei den Kühen geboten.
Diese GS WEINHEBER-Tochter erzielte den Höchstpreis von 2.800 Euro bei den trächtigen Kalbinnen.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro. Die Bio-Tiere sind im unteren Teil der Tabelle zusätzlich ausgewiesen.







