KM Ried 28.09.2026 – Marktbericht
Großes Angebot in Ried
Bei der Kälberversteigerung am 28. September in Ried i .I. (Oberösterreich) war der Auftrieb größer als zuletzt, wobei dies jahreszeitlich bedingt nicht unüblich ist. Insgesamt wurden über 586 Kälber verkauft. Für einen flotten Verlauf sorgten die anwesenden Firmen Wiestrading, Agrarmarketing Gerner und Österreichische Rinderbörse, welche 58 % der angebotenen Kälber erwarben. Besonders positiv hervorgehoben wurde die gute Qualität. Das schöne Wetter dürfte aber so manchen privaten Käufer von der Versteigerung ferngehalten haben, um die anstehenden Arbeiten auf den Feldern zu erledigen. Wir rechnen in nächster Zeit mit einem steigenden Angebot.
Bei den Fleckviehstierkälbern war der Durchschnittspreis im Vergleich zum letzten Markt nahezu unverändert. Ein leichter Rückgang um 11 Cent auf durchschnittlich € 9,07 netto, bei einem Gewicht von 98 Kilogramm sorgte für Zufriedenheit bei den Verkäufern. Für Kälber mit guten Masteigenschaften wurden Höchstpreise bis € 10,90 netto bezahlt, wobei für unterentwickelte Kälber die Preisabschläge wieder sehr groß waren. Die Käufer sind bereit für die besten Kälber deutlich überdurchschnittliche Preise zu bezahlen.
Die Verkäufer der weiblichen Kälber mussten diesmal deutliche Preiseinbußen hinnehmen. Es waren weniger Käufer anwesend, wohingegen das Angebot größer war als bei der letzten Versteigerung. Ein vollständiger Absatz war durch die Firmen gegeben. Der Preisrückgang bei den Nutzkälbern fiel deutlicher aus als bei den Zuchtkälbern. Der Durchschnittspreis bei den weiblichen Zuchtkälbern betrug € 5,47 netto, bei einem Gewicht von 105 Kilogramm. Die weiblichen Nutzkälber fielen auf € 4,75 netto bei 94 Kilogramm.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




