KM Ried 26.08.2025 – Marktbericht
Rekordangebot in Ried
Am 26. August wurden in Ried (Oberösterreich) so viele Kälber wie noch nie auf einer Kälberversteigerung vermarktet. 716 Kälber wechselten den Besitzer. Das große Angebot ist vor allem auf den messebedingten 3-wöchigen Abstand zur nächsten Versteigerung zurückzuführen. Die hervorragende Auswahlmöglichkeit wurde von den Mästern aus der Region und den bekannten Firmen genützt. 47 Prozent der Kälber wurden von den Firmen Wiestrading, Österreichische Rinderbörse, Agrarmarketing Gerner und geneticAustria angekauft. Exporte nach Deutschland fanden nicht statt. Lieferungen nach Italien und Kroatien waren wesentlich für den vollständigen Absatz.
Die Preise entwickelten sich ähnlich wie auf den Märkten auf anderen Versteigerungsstandorten in Österreich. Die Preise sind derzeit, ausgehend von einem sehr hohen Niveau, rückläufig. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Preise auf diesem Niveau stabilisieren, da auch die Schlachtrinderpreise bereits wieder angezogen haben.
Der Durchschnittspreis bei den Fleckviehstierkälbern reduzierte sich auf 8,75 Euro netto. Die Preisdifferenzierung war geringer als zuletzt. Auch die Verkäufer der Kuhkälber mussten im Vergleich zur letzten Versteigerung deutliche Preiseinbußen in Kauf nehmen. Auch wenn momentan der Preisrückgang etwas hoch erscheint, muss man in Erinnerung rufen, dass Preisrückgänge um diese Jahreszeit üblich sind.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)




