KM Ried 15.9.2025 – Marktbericht
Großes Interesse an Kälbern aus Ried
Bei der Kälberversteigerung am 15. September in Ried (Oberösterreich) wurden 741 Kälber versteigert. Die hervorragende Auswahlmöglichkeit wurde von vielen privaten Landwirten aus der Region, heimischen Firmen und einem Mäster aus Bayern genützt. Die Preise haben sich bei fast allen Kategorien im Vergleich zur letzten Versteigerung deutlich verbessert. Der Preisanstieg um diese Jahreszeit ist ungewöhnlich. Der Hauptgrund dafür dürften die aktuell guten Preise für die Schlachtrinder sein.
Von den fünf anwesenden Firmen wurden 47 Prozent der Kälber angekauft. Die mit Abstand meisten Kälber wurden von den Firmen Wiestrading und Agrarmarketing Gerner erworben. Der Durchschnittspreis bei den weiblichen Zuchtkälbern blieb mit 717,- Euro netto im Vergleich zum letzten Markt unverändert. Über einen deutlichen Preisanstieg freuten sich die Verkäufer der weiblichen Nutzkälber. Der Preisanstieg um 29 Cent auf durchschnittlich 9,04 Euro netto für die Fleckviehstierkälber sorgte für Diskussionen. Für die heimischen Bauern ist es erfreulich, dass die Kälber gefragt bleiben.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto (in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere)




