ZV St. Donat 14.10.2025 – Marktbericht
Gedämpfte Nachfrage und Verunsicherung
Der Verlauf der Versteigerung am 14. Oktober 2025 in St. Donat (Kärnten) war geprägt von gedämpfter Nachfrage und Verunsicherung durch die Blauzungenkrankheit und entsprach nicht den aktuell günstigen Rahmenbedingungen, nämlich einem guten Fleischmarkt einerseits und einem zufriedenstellenden Milchmarkt andererseits. Die starke Ausbreitung der Blauzungenkrankheit in Kärnten hat dazu beigetragen, dass deutlich weniger heimische Käufer anwesend waren als üblich. Für den Absatz bei den weiblichen Rindern sorgten die Firmen Schalk und Videsott.
Für das gute Angebot der Kühen in Milch war die Nachfrage zu gering, sodass mehrere Tiere nicht abgegeben wurden. Den höchsten Zuschlag von 3.400 Euro erhielt eine sehr elegante HOKUSPOKUS-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Brunner Christian, Preitenegg (Käufer: Leitner Albin, Hitzendorf).
Über 60 Prozent der trächtigen Kalbinnen und der Jungkalbinnen wurden von den Exportfirmen angekauft. Eine kapitale MYFAVORITE P*S-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Winkler Franz, Fresach wurde zum Bestpreis von 2.760 Euro von der Firma Schalk erworben.
Das kleine Angebot an Herdebuchstieren konnte rasch und gut abgesetzt werden. Ein sehr korrekter MONORON-Sohn aus dem Aufzuchtbetrieb der LFS Althofen wurde zum Tageshöchstpreis von 4.450 Euro von Herrn Leitner Eduard aus Scheifling angekauft.
Der sehr korrekte MONORON-Sohn aus dem Aufzuchtbetrieb der LFS Althofen wurde zum Tageshöchstpreis von 4.450 Euro verkauft
Den höchsten Zuschlag bei den Jungkühen erhielt die sehr elegante HOKUSPOKUS-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Brunner, Preitenegg
Die kapitale MYFAVORITE P*S-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Winkler, Fresach, wurde bei den tr. Kalbinnen zum Bestpreis verkauft
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro, in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere







