KM Ried 10.11.2025 – Marktbericht
Unverändert hohe Kälbermengen
Bei der Kälberversteigerung am 10. November in Ried (Oberösterreich) wurden 575 Kälber verkauft. Das Kälberangebot ist weiterhin auf hohem Niveau und der FIH geht davon aus, dass das in den nächsten Wochen so bleiben dürfte. Das große Angebot nutzten etliche heimische Mäster sowie die anwesenden Firmen Wiestrading, Agrarmarketing Gerner und Österreichische Rinderbörse. Es werden alle Mitgliedsbetriebe ersucht, die Vermarktung über die Versteigerung zu nutzen!
358 Fleckviehstierkälber blieben im Durchschnittspreis nahezu unverändert mit 8,30 Euro netto, bei einem Gewicht von 98 Kilogramm. Aufgrund der starken Qualitätsunterschiede war die Preisspanne wieder sehr groß. Höchstpreise bis 9,30 Euro netto wurden für gute Qualitäten bezahlt. Speziell in den Wintermonaten empfiehlt sich, die Kälber etwas schwerer anzubieten und auf die Kälbergesundheit zu achten. Am besten nachgefragt waren wieder Kälber im Gewichtsbereich von 80 bis 120 Kilogramm. Die Käufer achten sehr auf die Entwicklung hinsichtlich Alter und Gewicht.
Fleischrassekreuzungskälber sind aktuell sehr stark nachgefragt. Vor allem Kreuzungen mit der Rasse Weiß-Blauer Belgier erzielten bei den männliche Kälbern Höchstpreise bis 11,20 Euro netto. Der Durchschnittspreis in dieser Kategorie lag bei 9,34 Euro netto. Auch die weiblichen Fleischrassekreuzungskälber wurden zu Höchstpreisen bis 10,60 Euro netto verkauft.
Ein Rückgang, ausgehend von einem hohen Niveau, musste bei den weiblichen Zucht- und Nutzkälbern hingenommen werden. Auch hier ist die angebotene Qualität entscheidend für zufriedenstellende Verkaufserlöse.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




