Die Zuchtrinderversteigerung im Rinderzuchtzentrum Traboch (Steiermark) am 13. November 2025 war mit 245 verkauften Tieren sehr gut beschickt. Obwohl die Perspektiven am Milchmarkt im Vorfeld etwas gedämpft waren, konnten die Tiere in Milch über alle Rassen hinweg rasch und zu ausgesprochen zufriedenstellenden Preisen abgesetzt werden. Besonders die Ankäufe aus dem EU-Ausland wirkten deutlich marktbelebend.
Obmann Matthias Bischof begrüßte neben einem stark vertretenen heimischen Käuferpublikum auch Interessenten aus Slowenien und Kroatien.
Fleckvieh
Das Kälberangebot wurde problemlos vermarktet, auch wenn sich eine leicht rückläufige Preisbildung zeigte.
Bei den Jungkalbinnen herrschte eine rege Nachfrage seitens der heimischen Aufzuchtbetriebe sowie der Firmen Schalk und Grandits. Für die Märkte zu Jahresbeginn empfiehlt die Organisation, diese Kategorie weiterhin gut zu beschicken.
Ein starkes Angebot von 67 Fleckvieh-Jungkühen wurde vollständig und zu steigenden Preisen verkauft. Leistungsstarke Jungkühe im modernen Fleckviehtyp sind das Markenzeichen der laktierenden Tiere in der Steiermark. Langfristig wird die Jungkuh eine immer wichtigere Rolle in der Zuchtviehvermarktung einnehmen. Besonders erfreulich: 15 Jungkühe überschritten die Marke von 3.500 Euro netto.
Das Angebot der trächtigen Kalbinnen fand einen stabilen Absatz. Da jedoch nur wenige private Käufer anwesend waren, fehlten die Preisspitzen. Die Mitglieder werden ersucht, das Angebot der Abhof-Selektionen in den kommenden Wochen verstärkt zu nutzen.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro, in Klammer die Anzahl der verkauften Tiere






