ZV Bergland 17.12.2025 Marktbericht

Rege Nachfrage nach Erstlingskühen


Fleckvieh-Zuchtkälber

Mit 44 angebotenen Zuchtkälbern war das Angebot deutlich kleiner als zuletzt. Alle diese Zuchtkälber konnten an diesem Markttag einen neuen Besitzer finden. Die 37 Kälber der Klasse 2b erreichten einen durchschnittlichen Preis von 724 Euro. Die 7 Zuchtkälber der Klasse 3a waren den Käufern durchschnittlich 735 Euro wert. Den Tageshöchstpreis von 1.050 Euro erreichte ein sehr gut entwickeltes Kalb, welches den bekannten Vererber GS DUPLEX als Vater hat. Dieses Kalb wurde von der Vetfarm in Pottenstein gezüchtet.

Fleckvieh-Zuchtstiere

Fünf Zuchtstiere wurden bei dieser Versteigerung aufgetrieben und rasch versteigert. Den Tageshöchstpreis erreichte ein bestens entwickelter VIENETTA-Sohn aus einer sehr leistungsbereiten HOLOWITZ-Tochter. Versteigert wurde dieser Zuchtstier vom Betrieb Cornides Johannes aus Mooslandl.

Fleckvieh-Jungkühe

Die 53 Erstlingskühe der Rasse Fleckvieh konnten aufgrund einer regen Nachfrage von den heimischen Landwirten und auch aus Italien zügig und problemlos versteigert werden. Die Preisbildung gestaltete sich leistungs- und qualitätsbezogen. Ein Durchschnittspreis von 3.165 Euro konnte in dieser Kategorie erreicht werden. Den Tageshöchstpreis von 4.100 Euro konnte sich der Betrieb Heindl Christa und Hubert aus Rohrbach/Gölsen mit einer hornlosen GS MR MAX Pp*-Tochter sichern, welche besonders mit ihrer Euterqualität und ihrer Leistungsbereitschaft überzeugen konnte.

Fleckvieh-Kalbinnen

Aufgrund einer überschaubaren Exportnachfrage wurde ein Großteil der Tiere auf die nächste Versteigerung weitergemeldet. Aus diesem Grund wurden insgesamt nur 62 trächtige Kalbinnen an diesem Markttag aufgetrieben. Diese Kalbinnen brachten ein durchschnittliches Gewicht von 678 Kilogramm auf die Waage. Die 34 Kalbinnen über 7 Monate Trächtigkeit erreichten einen Preis von durchschnittlich 3.011 Euro. Die 28 Kalbinnen unter 7 Monate Trächtigkeit waren den Käufern 2.880 Euro wert. Eine 634 Kilogramm schwere BIO-Kalbin vom Betrieb Lackmaier Wolfgang aus Göstling/Ybbs erreichte mit 3.450 Euro den Tageshöchstpreis. Der Vater der Kalbin ist der bewerte Vererber MINT.

Der VIENETTA-Sohn VESTRUM wurde als teuerster Stier um 4.350 Euro verkauft.

Der VIENETTA-Sohn VESTRUM wurde als teuerster Stier um 4.350 Euro verkauft.

Den Höchstpreis bei den Jungkühen erzielte die GS MR MAX Pp*-Tochter GUNDI Pp* mit 4.100 Euro.

Den Höchstpreis bei den Jungkühen erzielte die GS MR MAX Pp*-Tochter GUNDI Pp* mit 4.100 Euro.

Preisstatistik Fleckvieh

Preise netto in Euro; die Bio-Tiere sind in der Statistik inkludiert und zusätzlich unten in der Tabelle extra angeführt

ZV Bergland 17.12.2025

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen des NÖ Genetik-Rinderzuchtverbandes:

  • Mittwoch, 14. Jänner in Rottenbach
  • Mittwoch, 21. Jänner in Bergland

Autor: Christine Görlitzer, NÖ Genetik