Auf den Versteigerungen am 07.01.2026 in Rotholz (Tirol) und am 08.01.2026 in Imst (Tirol) musste man einen erheblichen Preiseinbruch hinnehmen. Aufgrund der schwierigen Situation am Milchmarkt und den frostigen Temperaturen konnte man leider wenig Händler auf den ersten Versteigerungen begrüßen.
In Rotholz wurde trotz tiefer Temperaturen ein Auftrieb von 422 Tieren aller Rassen verzeichnet. Mit der gedämpften Nachfrage musste man in allen Kategorien deutliche Preisrückgänge hinnehmen. Einzig die Kategorien der Kalbinnen und der Zuchtkälber blieben weitgehend von den Einbrüchen verschont. So gab es eine doch sehr differenzierte Preisbildung. Besonders die schwächeren Tiere blieben deutlich unter den Erwartungen.
Das knappe Angebot an Fleckviehkalbinnen konnte im Durchschnitt um 2.923 Euro verkauft werden. So lag der Kalbinnenpreis wieder seit langem über dem Durchschnittspreis der Jungkühe. Bei den Fleckviehstieren gab es dieses Mal ein kleineres Angebot von fünf Herdebuchstieren, welche im Durchschnitt um 2.850 Euro verkauft wurden.
In Imst startete die erste Vermarktung mit einem etwas knappen aber qualitativ gutem Angebot von 56 Tieren aller Rassen.
Den Tageshöchstpreis von 4.050 Euro erzielte eine GS DER BESTE-Tochter vom Betrieb Hörbiger Josef aus der Wildschönau.
Die FVxRF-Kreuzungskuh DARIA (V: Zoom Red) in der 2. Laktation vom Betrieb Hörbiger Josef aus der Wildschönau konnte um 3.680 Euro verkauft werden.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto







