Die Zuchtrinderversteigerung im Rinderzuchtzentrum Traboch (Steiermark) am 8. Jänner 2026 war etwas knapper beschickt, bot jedoch insgesamt ein erfreuliches Marktgeschehen.
Als bewährtes Stimmungsbarometer unter den Milchproduzenten war im Vorfeld mit Spannung erwartet worden, wie sich die geänderten Rahmenbedingungen am Milchmarkt auf die Nachfrage auswirken würden. Insgesamt präsentierte sich der Markt dabei durchaus stabil.
Obmann Matthias Bischof konnte etwas weniger private Käufer als bei vergangenen Versteigerungen begrüßen. Ein größerer Ankauf für das EU-Ausland trug jedoch wesentlich zu einer stabilen Marktsituation bei.
Im Rahmen der Begrüßung richtete LK-Steiermark-Vizepräsidentin ÖkR Maria Pein ihre Grußworte an die anwesenden Züchter und wünschte einen erfolgreichen Versteigerungsverlauf.
Die Nachfrage nach Kälbern gestaltete sich diesmal etwas ruhiger als gewohnt. Vor allem leichtere Tiere mussten geringere Preise hinnehmen, während sich mit steigenden Gewichten die Preisbildung entsprechend verbesserte.
Sehr erfreulich entwickelte sich erneut die Nachfrage nach Jungkalbinnen. Ankäufe seitens der Firma Schalk sowie der Jungviehaufzuchtbetriebe sorgten für einen lebhaften und zügigen Versteigerungsverlauf. Für die Frühjahrsversteigerungen wird empfohlen, dieses Segment verstärkt zu beschicken.
Die Jungkühe konnten preislich erwartungsgemäß nicht ganz an das Niveau der Herbstversteigerungen anschließen. Mit einem Durchschnittspreis von knapp 3.000 Euro zeigte sich das Ergebnis dennoch durchaus zufriedenstellend. Die private Nachfrage war breit vorhanden, wenngleich das Kaufverhalten etwas zurückhaltender ausfiel. Insgesamt blicken wir jedoch zuversichtlich auf die kommenden Versteigerungen in dieser Kategorie.
Die trächtigen Kalbinnen erfreuten sich sowohl bei privaten Landwirten als auch im Export einer guten Nachfrage. Je nach Entwicklungsstand und Trächtigkeitsstadium zeigte sich eine gut nachvollziehbare und faire Preisbildung.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro






