Am 15. Jänner 2026 fand die 1024. Versteigerung in Maishofen (Salzburg) statt und verzeichnete einen Auftrieb von 199 Kühen der Rassen Fleckvieh (151), Pinzgauer (20), Holstein (27) und Normande (1) sowie 52 Zuchtkälbern.
GF Thomas Edenhauser konnte zahlreiche Handelsfirmen, sehr viele bäuerliche Käufer und Besucher begrüßen. Der Auftrieb war qualitativ hervorragend und es wurden in allen Kategorien Spitzentiere angeboten. Die Vorzeichen für die Versteigerung waren aufgrund der Rückgänge am Milchmarkt nicht besonders gut. Die Preise für Milchkühe gaben auf anderen Marktstandorten schon nach. So waren die Erwartungen etwas gedämpft. Widererwarten war das Interesse vor allem von Seiten der bäuerlichen Käufer groß und so gestaltete sich der Versteigerungsverlauf von Beginn an sehr flott und es wurden sehr gute Durchschnittspreise erzielt. Das interessante Angebot an Zuchtkälbern konnte ebenfalls zu guten Preisen verkauft werden.
Bei den Fleckvieh-Mehrkalbskühen durfte sich der Betrieb Georg Mayr, Ganzenhub aus Goldegg gleich zweimal über den Höchstpreis freuen. Die beiden sehr leistungsbereiten Kühe (V: Helux und Hummer) überzeugten mit einer sehr hohen Tagesmilchmenge von jeweils 50 Kilogramm. Die beiden eleganten Kühe wurden von Georg Ploner aus Dölsach ersteigert.
Den Bestpreis bei den Fleckvieh–Jungkühen und gleichzeitig Tageshöchstpreis erzielte eine exzellente POWER RED-Tochter vom Betrieb Georg Mayr, Unterberg aus Goldegg. Diese exterieurstarke Jungkuh mit bester Euteranlage, einem hervorragenden Fundament und 36 Kilogramm Tagesgemelk wurde von Tobias Lang aus Arnreit erworben.
Den Spitzenpreis bei den Zuchtkälbern erreichte ein sehr vielversprechendes Fleckvieh-Kalb (V: GS Wildtrak Pp* MV: GS Woiwode) vom Betrieb Barbara Gschwendtner, Flatscher aus Pfarrwerfen. Dieses bestens entwickelte Kalb wurde von Norbert Duregger aus Gainberg ersteigert.
Höchstpreis bei den Jungkühen von 7.400 Euro für die POWER RED-Tochter vom Betrieb Mayr Georg, Ganzenhub, Goldegg.
Höchstpreis bei den Mehrkalbskühen von 4.500 Euro für die HUMMER-Tochter vom Betrieb Mayr Georg, Ganzenhub, Goldegg.
Die WEISSENSEE-Tochter vom Betrieb Grießner Irmgard und Josef, Gollehen, St. Johann war ebenfalls eine der teuersten Jungkühe in Maishofen.
Diese HELUX-Tochter wurde auch um 4.500 Euro vom Betrieb Mayr Georg, Ganzenhub, Goldegg versteigert.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise netto in Euro








