ZV Rotholz am 28.01.2026 – Marktbericht

Deutliche Preissteigerung in Rotholz

Am 28.01.2026 fand in Rotholz (Tirol) die zweite Versteigerung im neuen Jahr statt. Mit einem Auftrieb von 375 Tieren gab es ein umfangreiches und qualitativ gutes Angebot. Nach dem schwierigen Start bei der ersten Versteigerung konnten sich die Preise in fast allen Kategorien wieder deutlich steigern. Aufgrund der angespannten Lage am Milchmarkt lagen die Preise wieder über den Erwartungen. Die Jung- und Mehrkalbskühe aller Rassen präsentierten sich umsatzbetont sowie mit gutem Exterieur und wurden so zu fairen Preisen verkauft. Auch kamen zu dieser Versteigerung wieder deutlich mehr Händler und Kaufinteressierte, was von Beginn an zu einem flotten Marktverlauf führte.

Teuerstes Verkaufstier war eine sehr exterieurstarke Fleckviehjungkuh vom Betrieb Gruber Josef und Andreas aus Hopfgarten, welche für 6.150 Euro zu einem Tiroler Zuchtbetrieb wechselte.

Einzig das kleine Angebot an Kalbinnen konnte den Durchschnittspreis der letzten Versteigerung nicht mehr ganz erlösen. Die Fleckviehstiere wurden im Durchschnitt um 3.057 Euro verkauft.

Einer nach wie vor guten Nachfrage erfreuen sich die Kälber, welche im Schnitt 766 Euro erzielten.

MAZZE-Tochter ZV Rotholz 28.01.2026

Der Betrieb Gruber Josef/Andreas aus Hopfgarten erzielte mit seiner Jungkuh (V: Mazze) den Tageshöchstpreis von 6.150 Euro.

Leonhard Seisl aus der Wildschönau erlöste für seine IQ P*S-Tochter einen Zuschlagspreis von 3.820 Euro.

Preisstatistik Fleckvieh

Preise in Euro, netto

Die nächsten Versteigerungen der Rinderzucht Tirol:

Mittwoch, 18. Februar in Rotholz

Dienstag, 03. März in Lienz

Dienstag, 10. März in Imst

Text: Josef Thanner, Rinderzucht Tirol
Bilder: Hannes Leitner, Rinderzucht Tirol