ZV Maishofen, 12.02.2026 – Marktbericht

Volle Halle in der Ferienwoche

Am 12. Februar 2026 fand die 1025. Versteigerung in Maishofen (Salzburg) statt und verzeichnete einen Auftrieb von 18 Fleckvieh-Zuchtstieren, 271 Kühen der Rassen Fleckvieh (206), Pinzgauer (25), Holstein (36) und Normande (4) sowie 66 Zuchtkälbern. Fachausschussobmann Hubert Rettensteiner konnte bei einer bis zum letzten Platz gefüllten Halle zahlreiche Handelsfirmen, sehr viele bäuerliche Käufer und Besucher begrüßen. Viele Familien nutzten die Ferienwoche und machten einen Ausflug zur Versteigerung nach Maishofen.

Die angebotenen Fleckvieh-Zuchtstiere präsentierten sich gut entwickelt und mit einem korrekten Körperbau. Die Nachfrage war gut und so konnten hier Spitzenpreise erzielt werden. Der Auftrieb bei den weiblichen Rindern war qualitativ wieder in allen Kategorien hervorragend. Die Nachfrage war trotz der deutlichen Rückgänge am Milchmarkt rege und so gestaltete sich der Versteigerungsverlauf sehr zufriedenstellend. Exterieurstarke Tiere mit guten Tagesmilchmengen erzielten wieder Spitzenpreise. Das größere Angebot an Zuchtkälbern konnte ebenfalls zu guten Preisen verkauft werden.

Den Spitzenpreis bei den Zuchtstieren erzielte ein korrekter, eleganter HOFGUT Pp*–Sohn vom Betrieb Christoph Gruber, Hansengut aus Saalfelden. Dieser mischerbig hornlose, bestens entwickelte Zuchtstier mit soliden genomischen Zuchtwerten stammt aus einer exterieurstarken EPINAL-Tochter und wurde von Stephan Bacher aus Rauris angekauft.

Bei den Mehrkalbskühen erlangte eine kapitale Drittkalbskuh vom Betrieb Georg Mayr, Ganzenhub aus Goldegg den Höchstpreis. Diese überzeugende HALLEZ-Tochter mit 48 Kilogramm Tagesmilchmenge ersteigerte Johann Unterrainer aus Waidring.

Den Bestpreis bei den Jungkühen und gleichzeitig Tageshöchstpreis erzielte eine leistungsstarke PITTSBURGH-Tochter vom Betrieb Waltraud Langreiter, Weber aus Saalfelden. Diese körperhafte Montbeliarde-Kreuzungskuh mit 38 Kilogramm Tagesgemelk wurde von Herta Haberl aus Attersee erworben.

PITTSBURGH-Tochter ZV Maishofen 12.02.2026

Die teuerste Jungkuh (V: Pittsburgh) vom Betrieb Langreiter Waltraud, Saalfelden, mit 4.950 Euro Zuschlagpreis.

Die Drittkalbskuh (V: Hallez) vom Betrieb Mayr Georg, Goldegg erzielte den Höchstpreis von 4.700 Euro.

Auch die WIRBELWIND P*S-Tochter vom Betrieb Brandstätter Peter, St. Michael, war unter den gefragtesten Kühen in Maishofen.

Preisstatistik Fleckvieh

Preise netto in Euro, in Klammer die  Anzahl der verkauften Tiere

Die nächsten Zuchtrinderversteigerungen in Maishofen:

  • Donnerstag, 05. März 2026 –  weibl. Tiere PI-FL-HF
  • Donnerstag, 26. März 2026 –  PI – Stiermarkt, weibl. Tiere PI-FL-HF
  • Donnerstag, 23. April 2026 – FL – Stiermarkt, weibl. Tiere PI-FL-HF

Autor: Ing. Thomas Edenhauser, RZ Salzburg
Fotos: Ing. Thomas Sendlhofer, RZ Salzburg