KM Ried 13.04.2026 – Marktbericht
Qualität hat ihren Preis
Bei der Kälberversteigerung am 13. April in Ried (Oberösterreich) wurden 537 Kälber verkauft. Die Kälbermenge war im Vergleich zum letzten Markt rückläufig, wobei das für diese Jahreszeit nicht unüblich ist. Die Firmen Wiestrading, Agrarmarketing Gerner und Österreichische Rinderbörse kauften rund 60 Prozent der angebotenen Kälber und sorgten für einen flotten Versteigerungsverlauf. Einige heimische Mäster trugen ebenfalls zu einem flotten Verlauf bei.
313 Fleckviehstierkälber erreichten einen Durchschnittspreis von € 9,79 netto, bei einem Gewicht von 98 Kilogramm. Sehr auffällig waren die Unterschiede in der angebotenen Qualität. Gut mastfähige Kälber konnten zu Höchstpreisen bis € 11,20 netto verkauft werden, wobei für Kälber mit unterdurchschnittlicher Entwicklung und Mängeln deutliche Preisabschläge hingenommen werden mussten. Wir empfehlen daher besonders Wert auf die Entwicklung der Kälber zu legen, um Höchstpreise zu erzielen
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Bei den Fleischrassekreuzungskälbern sorgten wieder Kreuzungen mit der Rasse Weiß-Blauer Belgier für Höchstpreise bis € 13,40 netto. In dieser Kategorie sind vor allem leichtere Kälber sehr gefragt.
Bei den weiblichen Kälbern führte die gute Nachfrage zu Preisanstiegen. Auch hier ist der Preisunterschied in Abhängigkeit der Qualität sehr groß. Bei den weiblichen Zuchtkälbern wünschen die Käufer etwas schwerere Kälber, bei den weiblichen Nutzkälbern eher etwas leichtere. Kreuzungen mit der Rasse Weiß-Blauer Belgier erzielten auch in dieser Kategorie die Höchstpreise, welche bei € 11,10 netto lagen.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




