KM Ried 11.05.2026 – Marktbericht
Kälbermenge leicht rückläufig
Bei der Kälberversteigerung am 11. Mai in Ried (Oberösterreich) wurden 511 Kälber verkauft. Die Menge war in nahezu allen Kategorien rückläufig, wobei das für diese Jahreszeit nicht unüblich ist.
Im Vergleich zum letzten Markt waren wieder mehr private Käufer anwesend, welche rund 60 Prozent der angebotenen Kälber erwarben. Deutlich niedriger war diesmal der Anteil der Firmen Wiestrading, Agrarmarketing Gerner und Österreichische Rinderbörse. Rückläufig waren auch die Durchschnittspreise in allen Kategorien im Vergleich zur letzten Versteigerung.
298 Fleckviehstierkälber erzielten durchschnittlich € 9,64 netto (-0,58) bei einem Gewicht von 99 Kilogramm. Ein Preisrückgang musste in allen Gewichtsklassen verzeichnet werden. Besonders mittlere und schwache Qualitäten waren wieder größerem Preisdruck ausgesetzt. Qualitativ hochwertige Kälber sind weiterhin stark nachgefragt. Die Preisspanne reichte von € 6,00 bis € 11,90 netto. Deutlich schwächer als in den letzten Wochen war auch die Nachfrage bei den Fleischrassekreuzungen. Besonders gefragt sind in dieser Kategorie leichtere Kälber, welche die Höchstpreise erzielten.
Von Preisrückgängen waren auch die weiblichen Kälber betroffen, wobei auch hier die Preisspanne sehr groß war. Gut entwickelte Kälber waren wieder gut nachgefragt. Für ein genetisch interessantes MALIBO Pp*- Zuchtkalb vom Betrieb Rittberger Jürgen wurde der Höchspreis bezahlt.
Preisstatistik – Fleckvieh
Preise pro Kilo in Euro, netto




