Mit den Versteigerungen am 19. Mai in Imst (Tirol) sowie am 20. Mai in Rotholz (Tirol) ist die Frühjahrsvermarktung 2026 zu Ende gegangen.
Bei der Versteigerung in Imst zeigte sich die Nachfrage erfreulich gut, wodurch die Tiere zügig und zu fairen Preisen verkauft werden konnten. Während schwere und hochträchtige Kalbinnen erneut sehr gute Erlöse brachten, hätten kleinträchtige und etwas leichtere Tiere in der Ab-Hof-Vermarktung teilweise bessere Preise erzielen können.
Zum Abschluss der Frühjahrssaison fand in Rotholz nochmals eine besonders große Versteigerung statt. Mit insgesamt 541 aufgetriebenen Tieren aller Rassen konnte den zahlreich erschienenen Käufern ein umfangreiches Angebot präsentiert werden. Teuerste Kategorie bei den Kühen waren erneut die Fleckviehjungkühe. Qualitativ gute Tiere erzielten wieder Preise über 3.000 Euro, während schwache Qualitäten sich mit geringeren Preisen zufriedengeben mussten.
Bei den Kalbinnen stand erneut ein sehr großes Angebot zum Verkauf. So gab es bei dieser Versteigerung sehr viele Horntiere, diese waren wieder heiß umkämpft und erlösten Spitzenpreise.
Die Zuchtkälber erfreuten sich einer regen Nachfrage und steigerten sich im Preis erneut. Auch das Angebot an Fleckviehzuchtstieren konnte die Preiserwartungen übertreffen.
Insgesamt kann man auf eine erfolgreiche Frühjahrssaison in der Zuchtviehvermarktung zurückblicken. Die Nachfrage nach Zuchtvieh ist unweigerlich eng mit der Entwicklung am Milchmarkt verbunden.
Den Tageshöchstpreis von 6.000 Euro erzielte der Betrieb Obholzer Michaela/Martin aus Schwaz für eine HOKUSPOKUS-Tochter.
Der Betrieb Wagner Josef aus Kufstein konnte seine FV x RF-Jungkuh für 3.600 Euro verkaufen.
Preisstatistik Fleckvieh
Preise in Euro, netto






